IW erwartet keine neue Weltfinanzkrise

Köln: Der Chef des Instituts der deutschen (IW), Michael Hüther, erwartet keine neue Finanzkrise. “Bei aller Unruhe an den Finanzmärkten nach dem Kollaps der Silicon Valley Bank besteht kein Risiko, wie es sich ab 2007 zur Weltfinanzkrise entwickelte”, sagte er der “Rheinischen Post” (Freitagsausgabe).

Derzeit erlebe man “eine Anpassung der Finanzindustrie an steigende ”. Das sei für und Verbünde in kein Problem. Der IW-Chef sieht zudem zentrale Unterschiede zwischen 2007 und heute: “Während vor 15 der Ausweg für die Anleger nur in dem Abzug von Mitteln aus der Finanzindustrie überhaupt lag, beobachten wir derzeit eine Verlagerung zu stabil bewerteten Banken als Flucht in die Qualität.” Für ein Herdenverhalten gegen die Banken gebe es derzeit “kein plausibles Argument”, damit auch nicht “für eine Finanzkrise wie ab 2007”.

Die derzeitigen Probleme der Credit Suisse sieht Hüther als hausgemacht: “Die kritische Situation der Credit Suisse reflektiert deren Geschäftsmodell, das in starkem Maße traditionell dem Investmentbanking folgt und 2022 zu dem Rekordverlust von 7,3 Milliarden Franken führte”, sagte er.

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