Union erneuert Kritik an “Sonderweg” beim Atomausstieg

: Der Parlamentarische Geschäftsführer der Unionsfraktion, Thorsten Frei, hat die Festlegung der Ampelkoalition auf einen endgültigen Atomausstieg am 15. April scharf kritisiert. “Es ist doch absurd, die letzten drei Kernkraftwerke ohne Not abzuschalten und die Kohleverbrennung hochzufahren”, sagte der -Politiker den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Montagsausgaben).

“Die zwingen Deutschland auf einen Sonderweg, unter dem und Unternehmen gleichermaßen leiden.” Zuvor hatte Bundesumweltministerin Steffi Lemke eine abermalige Verlängerung der Atomlaufzeiten kategorisch ausgeschlossen. “Es bleibt beim Atomausstieg Mitte April”, sagte die Grünen-Politikerin den Funke-Zeitungen. “Die Risiken der Atomkraft sind letztlich unbeherrschbar.”

Lemke trat Befürchtungen entgegen, der Atomausstieg führe zu weiter steigenden Energiepreisen. “Als vor vielen Jahren hierzulande noch 17 AKW in Betrieb waren, gingen die Strompreise trotzdem in die Hö. Damals dominierten wenige Stromkonzerne mit AKW den deutschen Markt noch viel ärker”, sagte Lemke. “Auf Dauer sind daher Wettbewerb und mehr das beste Mittel für stabile .”

Frei forderte unterdessen konkrete Vorschläge von der Ampelkoalition, wie sich die Energiekosten spürbar lassen. “Ohne eine gut funktionierende gelingt der Umbau zu einem klimaneutralen Land jedenfalls nicht”, sagte er.

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Union erneuert Kritik an “Sonderweg” beim Atomausstieg

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