Wirtschaftsweise zeigt Verständnis für Streiks

Berlin: Die Vorsitzende der Wirtschaftsweisen, Monika Schnitzer, hat Verständnis für den bundesweiten Verkehrsstreik von Verdi und EVG am kommenden Montag gezeigt. “Wir sehen hier einen Tarifkonflikt, der weder ungewöhnlich noch unverständlich ist”, sagte Schnitzer der “Rheinischen Post” (Samstagausgabe).

“Die Beschäftigten haben in im vergangenen Jahr wegen der hohen im Durchschnitt einen Reallohnverlust von über drei Prozent hinnehmen müssen”, sagte die Inhaberin des Lehrstuhls für Komparative Wirtschaftsforschung an der . “Auch für dieses Jahr erwarten wir eine Inflation von 6,6 Prozent, wie wir im Konjunkturupdate des Sachverständigenrates diese Woche berichtet haben. Vor diesem Hintergrund sind hohe Lohnforderungen verständlich”, sagte sie. “Gleichzeitig wollen wir alle vermeiden, dass eine Lohn-Preis-Spirale die Inflation weiter antreibt. Aus diesem Grund hat die ja steuerfreie Einmalzahlungen der Arbeitgeber ermöglicht, und sie hilft mit direkten Unterstützungsmaßnahmen für die hohen Energiekosten durch die Strom- und Gaspreisbremse”, sagte Schnitzer.

“Ich bin überzeugt davon, dass die Tarifparteien am Ende eine für alle Seiten akzeptable Einigung erzielen werden.”

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