Fremdsprachen lernen – ein gutes Training fürs Gehirn

Bei einem auf Mallorca sich perfekt auf Spanisch mit den Einheimischen zu unterhalten, macht nicht nur Spaß, sondern auch immer einen guten Eindruck. Eine neue Sprache zu lernen, ist im Trend. Immer mehr Studenten entscheiden sich für ein oder zwei Semester im und viele nehmen attraktive Jobangebote in einem anderen Land an und lernen deshalb eine neue Sprache. Für das Gehirn ist das Lernen definitiv eine sehr gute Sache.

Die Wörter miteinander vernetzen

Das Gehirn ist eine Art Festplatte oder ein Lexikon, das wie ein Netz aufgebaut ist. Je mehr Verbindungen zu einem bestimmten Wort bestehen, umso wahrscheinlicher ist es, dass man eine ganz bestimmte Situation während einer Kommunikation nach Bedarf abrufen kann. Dies können Gefühle oder Bilder und Erinnerungen an einen vergangenen Urlaub sein. Selbst bei bestimmten Gerüchen aktiviert das Gehirn sein einzigartiges Netzwerk. Wenn beim Erlernen der neuen Sprache Fehler auftreten, ist es nicht weiter tragisch, denn das Gehirn merkt sich auch das und macht es beim nächsten Mal besser.

In der Sprachschule lernen

Allein zu lernen, macht keinen Spaß. In der Gemeinschaft mit anderen Menschen dagegen schon, denn alle haben das gleiche Ziel: Sie wollen eine neue Sprache lernen. Eine Schule wie die Sprachschule Duisburg zu besuchen, bietet also die besten Voraussetzungen, um zu lernen. Das Gehirn lernt sein Leben lang und immer wie ein Kind, das weitere interessante Dinge in sich aufnehmen will. Das Gehirn braucht dieses „Futter“ ebenfalls, um sich ständig weiterentwickeln zu können. Daher ist es wichtig, die Sprache so oft wie möglich zu sprechen, um sie auf diese Art zu lernen. Zeitungsartikel in der neuen Sprache zu lesen ist effektiv, ebenso wie einen oder eine in dieser Sprache zu sehen.

So wichtig ist das limbische System

Fast jeder freut sich auf den Urlaub und auf die vielen Dinge, die dort Spaß machen. Am Strand liegen beispielsweise oder in den Bergen wandern, einen Freizeitpark besuchen oder einfach nur ausruhen und entspannen. Wer sich darauf freut, sollte die Landessprache lernen, um sich zu verständigen. Das sogenannte limbische System im Gehirn macht daraus einen tollen Nebeneffekt, denn es belohnt praktisch denjenigen, der lernt und fördert zudem noch seine Fortschritte beim Lernen. Handelt es sich aber um Stress, Frustration oder Angst, vielleicht vor einem Flug, dann unterdrückt das System die mit den Nerven, was wiederum die Konzentration hemmt. Das zuvor Gelernte ist plötzlich nicht mehr da und im Gehirn herrscht Leere. Um dem zu entgehen, ist es also immer eine gute Idee, das limbische System entsprechend zu „füttern“.

Fazit

Wer sich schon einmal in einem Fitnessstudio angemeldet hat, kennt das: Der Enthusiasmus ist am Anfang noch riesig. Alles ist neu und die anfängliche Motivation sorgt zunächst einmal für gute Fortschritte. Aber dann ist die Euphorie schnell verpufft und das Training wird lästig, genauso wie das Lernen einer Fremdsprache. Hier gilt es, rechtzeitig gegenzusteuern, um die Motivation wieder zu wecken. Dies kann beispielsweise die Vorfreude auf die Ferien sein und die Aussicht darauf, das Gelernte endlich anwenden zu können. Die Vorstellung, in perfektem Französisch, Englisch oder Spanisch im Restaurant zu bestellen, ist Motivation und Ansporn zugleich.

Bild: @ depositphotos.com / ljsphotography

Fremdsprachen lernen – ein gutes Training fürs Gehirn

Ulrike Dietz
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