Wagenknecht kritisiert Verleihung des Karlspreises an Selenskyj

Berlin: Die Linken-Politikerin Sahra hält den ukrainischen Staatspräsidenten Wolodymyr Selenskyj für keinen würdigen Träger des Aachener Karlspreises für die Einheit Europas. Wagenknecht sagte den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitagausgaben), Europa sei nach dem Zweiten Weltkrieg als Projekt des Friedens gegründet worden.

“Wer den Karlspreis erhält, sollte alles dafür tun, den in der durch Verhandlungen und einen Kompromissfrieden zu beenden.” Wagenknecht ergänzte, es wäre ihrer Ansicht nach gut, wenn Olaf Scholz (SPD) “Selenskyj überzeugen könnte, einen solchen Weg von seiner Seite zu ermöglichen”. Selenskyj und das ukrainische Volk erhalten in diesem Jahr den Internationalen Karlspreis zu . Zur Begründung heißt es, dass die Ukrainer unter der Führung ihres Präsidenten nicht nur die Souveränität des Landes und das Leben seiner Bürger verteidigten, sondern auch Europa und die europäischen Werte. Der Preis wird am 14. Mai in Aachen verliehen. Ob Selenskyj ihn persönlich entgegennehmen wird, ist unklar.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch dts Nachrichtenagentur
Bildhinweis: Sahra Wagenknecht auf Demo am 25.02.2023

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