Venezuela – ein armes, reiches Land

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Venezuela – ein armes, reiches Land

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Zwar ist Venezuela nicht das einzige Land der Welt, das von einem vollkommen inkompetenten Präsidenten regiert wird. Einzigartig ist aber, dass der Präsident es geschafft hat, aus einem reichen blühenden Land ein armes abgewirtschaftetes Land zu machen und dass das Volk kaum die Möglichkeit hat, sich dagegen zu wehren. Präsident Nicolás Maduro hat keinen Rückhalt in der Bevölkerung und auch das Parlament will ihn nicht mehr haben, trotzdem sitzt der Mann, der eigentlich ins Gefängnis gehört, immer noch fest im Sattel.

Das Militär als Rückhalt

Maduros Vorgänger Hugo Chávez hat einst die paramilitärischen Revolutionsgarden geschaffen, die es dem Präsidenten und seiner Entourage heute ermöglichen, an der Macht zu bleiben. Die Garden schüchtern die Bürger nicht nur ein, sie greifen sie auch brutal an. In Venezuela regiert mittlerweile die Angst. Die Menschen haben aber nicht nur vor der Brutalität Angst, sie fürchten sich auch davor, hungern zu müssen und keine Gesundheitsvorsorge mehr zu haben.

Venezuela ist pleite

Venezuela ist das rohstoffreichste Land in Lateinamerika, trotzdem steht der Staat heute vor dem Bankrott. Der Sozialismus hat Venezuela in den sicheren Ruin getrieben und hier trifft das Zitat von Winston Churchill zu, der einmal gesagt hat, dass die Tugend des Sozialismus darin besteht, das Elend gleichmäßig zu verteilen. In nur 17 Jahren hat der XXL-Sozialismus das Land ruiniert und eine Hyperinflation gibt ihm jetzt den Rest. Die Justiz tut, was das Regime will, wäre sie neutral, dann würden Maduro und seine Getreuen schon lange hinter Schloss und Riegel sitzen.

Wie soll es weitergehen?

In der vergangenen Woche hat der Oberste Gerichtshof das Parlament vollständig entmachtet, aber dann alles wieder rückgängig gemacht. Maduro regiert nur noch mit Dekreten es und kümmert ihn nicht, dass die Mehrheit des Parlaments gegen ihn ist. Wer kann das Land noch retten? Der Papst aus Argentinien hat es bereits versucht, aber nichts erreicht. Kuba, einst mit Venezuela verbündet, will sich nicht einmischen, denn dort kann man nur mit den Öllieferungen aus Venezuela überleben. Und was machen die Bürger? Sie haben resigniert und wer kann, verlässt das Land.

Bild: © Depositphotos.com / ibrandify

Ulrike Dietz

Ulrike Dietz

Ulrike Dietz ist verheiratet, Mutter von zwei Kindern und lebt im Hochsauerland. Die Journalistin und Buchautorin schreibt Artikel zu vielen verschiedenen Themen.
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