Luxus-Lieferdienste – Pizza war gestern

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Luxus-Lieferdienste – Pizza war gestern

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Wenn es abends schnell gehen soll, dann wird eine Pizza bestellt, die nach kurzer Zeit lecker, aber leider auch sehr fettig aus dem Pappkarton gegessen wird. Ein neuer Trend könnte die schnelle Pizza aber jetzt in den Schatten stellen, denn Luxus-Lieferdienste, die feinstes Gourmet-Essen aus dem Edelrestaurant nach Hause bringen, sind IN. Bestellt wird per App und das erlesene Essen steht schon wenig später auf dem Tisch.

Die Lieferdienste im Wandel

In den letzten Jahren hat sich der Service der Lieferdienste grundlegend geändert. Waren es zunächst die örtlichen Pizzarestaurants, die einen Lieferservice angeboten haben, so kamen nach und nach professionelle Lieferdienste wie zum Beispiel Lieferando oder Lieferheld dazu. Heute ist die Anzahl der Lieferdienste recht übersichtlich geworden und die Kunden finden keine bunten Flyer mehr im Briefkasten, bestellt wird heute schnell und einfach im Internet. Der Wandel im Bereich der Lieferdienste hat für die Kunden einige Vorteile, denn sie haben eine größere Auswahl, sie können individuell aussuchen und es gibt die Möglichkeit, den Lieferdienst zu bewerten.

Das neue Luxus-Modell

Da immer weniger Menschen bei den großen Lieferdiensten bestellen, wird es Zeit für etwas Neues und das ist der Luxus-Lieferservice. Die App, über die bestellt wird, sieht sehr edel aus, das Essen kommt direkt aus der Küche eines sehr guten Restaurants und Kleingeld muss auch keiner mehr bereithalten, denn bezahlt wird mit der Kreditkarte oder über PayPal. Dieser Service hat natürlich seinen Preis und der liegt weit über dem, was man für eine einfache Pizza bezahlen muss. Bezahlt wird hier nicht die Schnelligkeit, mit der das Essen geliefert wird, bezahlt wird ein qualitativ hochwertiges Essen, das nichts mehr mit Fast Food zu tun hat. Zudem soll nur eine bestimmte Zielgruppe angesprochen werden, die bereit ist, die hohen Preise zu zahlen.

Das neue Konzept kommt offenbar sehr gut an, allerdings weniger bei den Kurierfahrern. Zwar bekommen die Fahrer den gesetzlich vorgeschriebenen Mindestlohn, aber sie müssen das eigene Rad mitbringen und da bargeldlos bezahlt wird, gibt es kaum Trinkgelder.

Bild: © Depositphotos.com / Imilian

Ulrike Dietz ist verheiratet, Mutter von zwei Kindern und lebt im Hochsauerland. Die Journalistin und Buchautorin schreibt Artikel zu vielen verschiedenen Themen.

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