Blaulicht Polizei Bericht München: Zurückweisungshaft und vier Jahre Wiedereinreisesperre

Blaulicht Polizei Bericht München: Zurückweisungshaft und vier Jahre Wiedereinreisesperre

Lindau:

Am Dienstag (30. April) haben Bundespolizisten einen armenischen Staatsangehörigen in eine Abschiebehafteinrichtung eingeliefert. Der Busreisende hatte versucht, sich mit gefälschten Papieren als Rumäne auszugeben und so unerlaubt nach Deutschland einzureisen.

Lindauer Bundespolizisten kontrollierten am Morgen am Grenzübergang Lindau-Ziegelhaus die Insassen eines Fernbusses mit dem Routing Lyon-München. Einer der Passagiere wies sich hierzu mit einer rumänischen Identitätskarte aus. Das Dokument hielt der Überprüfung der Beamten jedoch nicht Stand und entpuppte sich als Fälschung. Auf Nachfrage händigte der Mann einen rumänischen Führerschein aus, welcher ebenso gefälscht war.

Der 44-Jährige zeigte später ein Handyfoto seines armenischen Reisepasses sowie seiner französischen Asylbescheinigung.

Die Bundespolizisten stellten die gefälschten Dokumente sicher und zeigten den Migranten wegen Urkundenfälschung, Verschaffens falscher amtlicher Ausweise sowie versuchter unerlaubter Einreise an.

Die Beamten führten den Armenier, der sich seit März dieses Jahres in Frankreich im laufenden Asylverfahren befindet, beim Amtsgericht Lindau vor. Der Richter ordnete die Haft zur Sicherung der Zurückweisung nach Frankreich an, woraufhin die Beamten den Migranten noch in der Nacht in die Abschiebehaftanstalt Hof einlieferten. Außerdem wurde der Mann mit einem vierjährigen Einreise- und Aufenthaltsverbot für die Bundesrepublik belegt.

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