US-Börsen lassen geringfügig nach – Fed trübt Zinshoffnungen

New York: Die US-Börsen haben am Donnerstag geringfügig nachgelassen. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 39.869 Punkten berechnet, ein Minus in Höhe von 0,1 im Vergleich zum vorherigen Handelstag.

Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 5.300 Punkten 0,1 Prozent im Minus, die Technologiebörse berechnete den Nasdaq 100 zu diesem Zeitpunkt mit rund 18.558 Punkten 0,2 Prozent im Minus.

Nachdem bereits am Mittwoch angesichts des Rückgangs der im April Zinshoffnungen alle drei US-Indizes auf neue Höchststände gehievt haben, knackte der Dow Jones am Donnerstag zwischenzeitlich erstmals die Marke von 40.000 Punkten. Etwas Ernüchterung kehrte ein, als Entscheider der US-Zentralbank Federal Reserve unabhängig voneinander warnten, dass die Notenbank möglicherweise den Leitzins dennoch für eine längere auf einem hohen Niveau belassen muss. Hohe Zinsen gelten als Gift für die wie auch für den Immobilienmarkt, unter anderem weil das Bankkonto als Anlagealternative attraktiv bleibt.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Donnerstagabend etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,0868 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,9201 Euro zu haben.

Der Goldpreis zeigte sich schwächer, am Abend wurden für eine Feinunze 2.379 US-Dollar gezahlt (-0,3 Prozent). Das entspricht einem Preis von 70,39 Euro pro Gramm.

Der Ölpreis stieg unterdessen: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Donnerstagabend gegen 22 Uhr deutscher Zeit 83,30 US-Dollar, das waren 55 Cent oder 0,7 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

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Bildhinweis: Wallstreet in New York, via dts Nachrichtenagentur

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