Was zeichnet eine gute Matratze aus?

Letztlich spielt es keine Rolle, auf welchen Matratzentyp die Wahl fällt, denn eine gute Matratze überzeugt immer durch die Qualität des Materials der einzelnen Bestandteile. So sollte sie anpassungsfähig sein und eine gute Stützkraft haben. Dies sind aber nur zwei Aspekte, unter denen eine Matratze ausgesucht und gekauft werden sollte. Es gibt noch weitere Gesichtspunkte, daher ist es immer wichtig, sich beim Kauf zu lassen.

Gut schlafen

Eine Matratze sollte nicht nur durch ihre Langlebigkeit überzeugen, sondern auch für einen guten und erholsamen Schlaf sorgen. So etwas ist immer der Fall, wenn die sogenannte Rückstellkraft stimmt. Genauer gesagt: Die Matratze geht nach der Belastung wieder in ihre ursprüngliche Form zurück, sodass sich nicht so schnell Kuhlen bilden. Eine ebenfalls entscheidende Rolle spielen der Härtegrad und die individuelle Schlafposition, da jeder Mensch anders schläft. Wichtig ist außerdem der Matratzenbezug, der stets atmungsaktiv sein sollte, um dem nächtlichen Schweiß entgegenzuwirken. Spezielle Bezüge werden sogar für Menschen angeboten, die unter Allergien leiden.

Die Federkernmatratze

Unter den Matratzen spielt die Federkernmatratze eine besondere Rolle. Sie gehört zu den bekanntesten und beliebtesten Modellen, die in verkauft werden. Ob Taschenfederkern, Tonnentaschenfederkern oder Bonellfederkern – für jede Schlafgewohnheit ist die passende Matratze dabei. Was die Qualität angeht, liegt die Taschenfederkernmatratze auf dem dritten und die Tonnentaschenfederkernmatratze auf dem zweiten Platz. Auf dem Spitzenplatz liegt die Tonnentaschenfederkernmatratze. Für die Qualität entscheidend ist jedoch die Anzahl der verarbeiteten Federn: Ab 1000 Federn ist von einer hochwertigen Matratze die Rede.

Die Schaummatratze

Schaummatratzen erfreuen sich einer immer größer werdenden Beliebtheit. Wer eine solche Matratze kaufen will, kann die Qualität mit einem sehr einfachen Trick testen: Einfach mit der flachen Hand auf die Matratze drücken. Ist beim Hineindrücken ein Gegendruck spürbar, dann handelt es sich um ein hochwertiges Modell. Gibt es oder gar keinen Widerstand, dann wird diese Matratze beim täglichen Gebrauch sehr schnell ihre Spannung verlieren. In der Folge bricht die Schaumporenstruktur im Inneren schnell und die Matratze hat nur eine kurze Lebensdauer. Grundsätzlich gilt: Laien werden es schwer haben, eine qualitativ hochwertige Matratze zu finden, hier ist es besser, sich auf eine fachkundige zu verlassen.

Wann sollte die Matratze gewechselt werden?

In früheren Zeiten war es üblich, vor der die Schlafzimmereinrichtung zu kaufen. Jahre später, etwa bei der Silberhochzeit, waren es nicht selten immer noch dieselben Matratzen. Diese Zeiten sind vorbei, denn spätestens, wenn die Stützkraft nachlässt und sich Kuhlen bilden, wird es Zeit für einen Wechsel. Ein regelmäßiger Wechsel ist zudem aus gesundheitlichen Gründen zu empfehlen. Schweiß und Hautschuppen sorgen zusammen mit Hausstaub dafür, dass eine neue Matratze gebraucht wird.

Fazit

Jede Nacht verliert der Körper rund einen halben Liter Flüssigkeit, und zwar in Form von Schweiß. Wer eine gute Matratze gekauft hat, sollte sie aufgrund dessen in regelmäßigen Abständen durchlüften, um die Lebensdauer der Matratze zu verlängern. Nach acht bis maximal zehn Jahren wird es dann jedoch Zeit, sich vom alten Modell zu trennen und eine neue Matratze zu kaufen, da auch die Schlafqualität bei einer alten Matratze deutlich nachlässt. Also, besser nicht darauf warten, bis sich Rückenschmerzen einstellen, sondern immer daran denken: „Wie man sich bettet, so liegt man“.

Bild: @ depositphotos.com / NewAfrica

Was zeichnet eine gute Matratze aus?

Ulrike Dietz
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