Julia Schillmeier von AzubiSolution: Warum Hotels in Zukunft mehr auf qualifizierte Auszubildende und Fachkräfte aus …

Freising:

Der Fachkräftemangel hat den deutschen weiter fest im Griff. Besonders stark betroffen ist unter anderem die Gastgewerbebranche. Julia Schillmeier und Miriam Elbs von packen das Problem bei der Wurzel und vermitteln motivierte Nachwuchskräfte aus dem Ausland als Auszubildende an Unternehmen, vornehmlich aus der Pflege- und Hotelbranche. Warum gerade das Gastgewerbe Schwierigkeiten hat, Fachkräfte zu rekrutieren und welches Potenzial in ausländischen Azubis steckt, wird im folgenden Beitrag näher beleuchtet.

Im September 2023 kamen auf 545.000 Berufsausbildungsangebote nur 422.000 Bewerber – das veröffentlichte die Bundesagentur für in ihrer aktuellen Fachstatistik für den Ausbildungsmarkt. Die Zahlen decken auf, dass mehr als 100.000 Stellen nicht besetzt werden konnten, obwohl die dazugehörigen Betriebe mit Nachwuchskräften gerechnet hatten. Gleichzeitig gibt es im Ausland unzählige und junge Erwachsene, die davon träumen, in Deutschland Fuß zu fassen. Eine Ausbildung in einem deutschen Unternehmen stellt für sie den ersten Schritt zur Erfüllung ihres Traums dar – doch viele Betriebe zögern. “Unternehmen in Deutschland schrecken oft noch davor zurück, auf Auszubildende oder auch Fachkräfte aus dem Ausland zu setzen. Fakt ist aber, dass der Arbeitsmarkt in Deutschland nicht mehr genug Ressourcen hat, um den Bedarf der Betriebe zu decken. Vor allem im Gastgewerbe bleiben dadurch bereits jetzt viele Ausbildungsplätze und Arbeitsstellen unbesetzt”, erklärt Julia Schillmeier.

“Wer hingegen jetzt Nachwuchs- oder Fachkräfte aus dem Ausland einstellt, sorgt dafür, auch in Zukunft über genug Mitarbeiterressourcen zu verfügen, um den Betrieb aufrechterhalten zu können. Zudem bringen diese jungen Menschen eine große Portion Motivation mit, die sich im Arbeitsalltag bemerkbar macht”, erläutert sie weiter. Gemeinsam mit ihrer Geschäftspartnerin Miriam Elbs betreibt sie die Vermittlungsagentur AzubiSolution, die ausländische Auszubildende und Unternehmen zusammenbringt. Dabei setzen die Geschäftspartnerinnen vor allem auf junge Menschen aus dem asiatischen Raum. Durch die Voraussetzung von grundlegenden Deutschkenntnissen und einer persönlichen Betreuung stellen sie zudem sicher, dass beide Seiten mit der Vermittlung zufrieden sind. Auch die Vermittlung qualifizierter Fachkräfte gehört mittlerweile zu ihrem Leistungsspektrum. Vor allem das Gastgewerbe profitiert von den angebotenen Lösungen.

Diese Herausforderungen müssen Hotels derzeit bewältigen

Im Mittelpunkt der Herausforderungen steht für Hotelbetreiber der Personalmangel: Qualifizierte und motivierte Mitarbeiter zu finden, gestaltet sich zunehmend schwieriger und behindert dadurch die Weiterentwicklung des Unternehmens. Darüber hinaus wirken sich offene Stellen negativ auf die Stammbelegschaft aus. Schließlich sind sie es, die die zusätzliche Arbeit auffangen müssen und deshalb bereits seit langem einer hohen Belastung ausgesetzt sind. Das führt zunehmend zu Unmut.

Eine daraus resultierende Konsequenz ist eine deutlich höhere Fluktuation in den Hotels. Stark beanspruchte Mitarbeiter halten der Belastung nicht mehr stand und kündigen – doch auch neues Personal kehrt den Hotels häufig schon nach wenigen Wochen wieder den Rücken. Das verschärft die Situation weiter, weil regelmäßig Ressourcen in Einarbeitungen gesteckt werden, ohne dass die Hotels am Ende davon profitieren können. Letztlich machen sich die Personalprobleme auch im Service bemerkbar. Hotelgäste müssen längere Wartezeiten sowie häufiger auftretende Fehler oder andere Mängel in Kauf nehmen. Unzufriedene Gäste sind für ein Hotel jedoch das Worst-Case-Szenario.

Die Geschäftsführer von Hotels stehen deshalb zunehmend unter Druck. Um im Vergleich mit Mitbewerbern konkurrenzfähig zu bleiben, müssen die Personalschwierigkeiten dringend gelöst werden. Viele Hotelbetreiber klagen daher über die enorme Verantwortung, die seit langem auf ihren Schultern lastet.

Deshalb sind Auszubildende und Fachkräfte aus dem Ausland eine Lösung für die Probleme

Abhilfe kann durch eine neue Strategie geschaffen werden: Durch die Anstellung von Auszubildenden und Fachkräften aus dem Ausland lassen sich die sich zuspitzenden Probleme lösen. Bei den Fachkräften handelt es sich um qualifiziertes Personal, das zum Teil bereits über jahrelange Erfahrung im Gastgewerbe verfügt. Die Auszubildenden hingegen können die Betriebe langfristig unterstützen, da sie in der Regel auch nach ihrer Ausbildung bleiben möchten. Insgesamt zeichnen sich die Azubis und die Fachkräfte durch eine hohe Motivation und einen starken Arbeitswillen aus, da sie sich langfristig ein Leben in Deutschland aufbauen möchten. Für die Hotels bedeutet dies, dass sie mit der Anstellung solcher Mitarbeiter direkt in die eigene Zukunft investieren. Aus pragmatischer Sicht ergibt sich noch ein weiterer Vorteil durch Fachkräfte aus dem Ausland: Hotels, die ihre Arbeitsplätze besetzen konnten, können die Kosten, die sie bisher für Recruiting-Maßnahmen einkalkuliert haben, deutlich reduzieren.

Noch deutlicher wird der Nutzen, wenn Hotelbetreiber einen Blick auf aktuelle Zahlen werfen. In Deutschland gibt es zunehmend weniger Menschen, die offene Stellen besetzen könnten. Eine DIHK-Unternehmensbefragung von 2023 zeigt sogar, dass fast die Hälfte der rund 15.000 Ausbildungsbetriebe in Deutschland ihre Ausbildungsplätze nicht vollständig besetzen konnte. Im Gastgewerbe zeichnet sich eine besonders dramatische Situation ab, da dort sogar 62 Prozent der offenen Stellen vakant blieben. Umso wichtiger ist es, dass Hotels den großen Mehrwert ausländischer Auszubildender und Fachkräfte erkennen und aktiv für sich nutzen.

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Pressekontakt: AzubiSolution
Vertreten durch: Julia Schillmeier und Miriam Elbs
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E-Mail: mail@azubi-solution.de

Quellenangaben

Bildquelle: Julia Schillmeier und Miriam Elbs / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/174963 / Die Verwendung dieses Bildes für redaktionelle Zwecke ist unter Beachtung aller mitgeteilten Nutzungsbedingungen zulässig und dann auch honorarfrei. Veröffentlichung ausschließlich mit Bildrechte-Hinweis.
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