ZDFinfo-Doku über René Benko und seine Milliardenpleite

Mainz:

Nobelkaufhäuser, Prunkvillen, Milliardendeals und illustre Freunde – René Benko galt lange als Vorzeigeunternehmer. Nun stehen er und seine Gläubiger vor einem Scherbenhaufen. Wie konnte es so weit kommen? Die ZDFinfo-Dokumentation “Spiel mit Milliarden – Die Benko-Pleite” zeigt Aufstieg und Fall des Unternehmers René Benko. Weggefährten und Geschäftspartner beschreiben die Aura des Milliarden-Jongleurs, Experten entlarven seine Strategie. Der Film von Volker Wasmuth ist ab jetzt in der ZDFmediathek (https://presseportal.zdf.de/presse/benkopleite) verfügbar. In ZDFinfo läuft er am Montag, 10. Juni 2024, um 20.15 Uhr.

Auch ohne Schulabschluss wird René Benko, der smarte Aufsteiger aus Tirol, zu einem der reichsten Manager Österreichs. Benkos Signa-Gruppe – ein verschachteltes Firmenkonstrukt mit fast 1.000 Einzelunternehmen – wächst rasant. Der Unternehmer kauft immer mehr Luxusimmobilien in Toplagen. So sind das Chrysler Building in New York, das KaDeWe in Berlin, das Oberpollinger in München und der Hamburger Elbtower bald Teil des Benko-Reichs. Das Wirtschaftsmagazin “Forbes” schätzt sein Vermögen zwischenzeitlich auf 5,6 Milliarden Euro.

Benko weiß seinen luxuriösen Lebensstil geschickt mit dem Business zu verbinden. Sein Reichtum mit extrem teurer Jacht, Privatjet und Jagdausflügen in firmeneigenen Forstgebieten beeindruckt. Benko gewinnt namhafte Geldgeber und einflussreiche Freunde. Zu seinen Investoren zählen Unternehmer wie der österreichische Milliardär Hans-Peter Haselsteiner, Beraterlegende Roland Berger und Logistikmilliardär Klaus-Michael Kühne. Im Beirat seiner Signa-Holding sitzen österreichische Politiker wie die ehemaligen Bundeskanzler Alfred Gusenbauer und Sebastian Kurz.

Benkos Firmenimperium wuchs, weil die Zinsen jahrelang niedrig waren und er mit billigem Geld neue Projekte finanzierte. Als die Zinsen stiegen, wendete sich das Blatt: Darlehen wurden teurer, die Immobilienwerte sanken. Spätestens im Herbst 2023 kam alles ins Rutschen. Immer mehr Geschäftspartner wendeten sich ab, Benko konnte kein neues Geld mehr nachschießen und das Firmenimperium kollabierte.

Der Film zeichnet Aufstieg und Fall des René Benko nach – eine Geschichte wie ein Lehrstück über Top-Investoren, die sich um den Finger wickeln ließen, über Politiker, die bereitwillig hoch-fliegenden Träumen glauben wollten, und über Banker, die ohne Sicherheiten viel zu große Kredite abgezeichnet haben.

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