Blaulicht Bericht Hamburg: 240606-3.Zeugenaufruf und erneute Warnhinweise nach Trickbetrug in Hamburg-Uhlenhorst

Hamburg:

Tatzeit: 05.06.2024, 16:30 Uhr

Tatort: Hamburg-Uhlenhorst, Heinrich-Hertz-Straße

Gestern Nachmittag kam es zu einem Trickbetrug zum Nachteil einer 87-jährigen Frau, nachdem sie einen Telefonanruf durch einen “falschen Polizeibeamten” erhalten hatte. Die bittet um Mithilfe und gibt erneut Warnhinweise.

Nach derzeitigen Erkenntnissen erhielt die 87-Jährige am Nachmittag einen Anruf von einem angeblichen Polizeibeamten, der ihr mitteilte, dass ihr Name auf einer Liste eines festgenommenen Straftäters gestanden habe. Während des Gespräches am Telefon erschien ein angeblicher Kollege des Anrufers bei der Seniorin, welcher ihre Wohnung überprüfen müsse. Dieser ließ sich hierbei sämtliche Schmuckgegenstände vorzeigen. Im Zuge dessen wurde der Frau am Telefon mitgeteilt, dass der Schmuck nun fotografiert und mitgenommen werden müsse. Sämtliche Gegenstände erhalte sie im Anschluss zurück. Während der Anrufer die Geschädigte am Telefon ablenkte, verschwand sein Komplize mit dem hochwertigen Schmuck aus der Wohnung.

Nachdem die ältere Dame Verdacht geschöpft hatte, betrogen worden zu sein, erstattete sie Anzeige am Polizeikommissariat 31.

Die Ermittlungen führt nun das zuständige Fachkommissariat des Landeskriminalamts (LKA 431).

Der Täter in der Wohnung wird wie folgt beschrieben:

-männlich

-25 – 30 Jahre alt

-160 – 165 cm groß

-schlanke Figur

-schwarze kurze Haare

-Brillenträger

-blaue Jeans

-blaue Jeansjacke

-dunkle Schuhe

Personen, die Hinweise auf die Täter geben können oder Beobachtungen im Zusammenhang mit der Tat gemacht haben, werden gebeten, sich beim Hinweistelefon der Polizei unter 040/ 4286 – 56789 oder einer Polizeidienststelle zu melden.

Die Polizei

-fragt niemals nach Art, Umfang oder Aufbewahrungsort Ihres

Vermögens!

-fordert Sie niemals dazu auf, Ihr Vermögen zu übergeben oder an

einem öffentlichen Ort zu hinterlegen!

-setzt Sie niemals unter dem Vorwand, Ermittlungsbehörden

unterstützen zu müssen, unter Druck!

Darüber hinaus gibt die Polizei noch folgende Hinweise:

-Wenn die Polizei Sie anruft, erscheint niemals die Rufnummer 110

im Display.

-Gesundes Misstrauen ist keine Unhöflichkeit!

-Legen Sie beim geringsten Zweifel auf, rufen Sie die Polizei

unter 110 oder Ihre örtliche Polizeidienststelle an.

-Lassen Sie sich nicht mit vollem Namen im Telefonbuch eintragen,

denn die Täter suchen gezielt nach altmodisch klingenden Vornamen.

-Auch Verwandte, Freunde und Nachbarn können helfen, solche Taten

zu verhindern: Sprechen Sie schon im Vorfeld über die Möglichkeit

solcher Anrufe und wie man darauf reagieren sollte.

-Große Geldbeträge oder Wertsachen sollte nicht zu Hause

aufbewahrt werden.

-Sprechen Sie ungewöhnliche Beobachtungen an oder rufen Sie die

Polizei.

Weitere Informationen sind auch unter diesem Link zu finden: https://www.polizei.hamburg/straftaten-zum-nachteil-aelterer-menschen

Schl

Kontakt

Newsroom:
Rückfragen an:


Patrick Schlüse
Telefon: 040 4286-56215
E-Mail: patrick.schluese@polizei.hamburg.de
www.polizei.hamburg

Quellenangaben

Textquelle: Polizei Hamburg, übermittelt durch news aktuell
Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/6337/5795345

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