Indo-Pacific Deployment: 2. Ausschreibung für Mitfahrten an Bord der Deutschen Marine

Rostock:

Seit Mai 2024 sind die Fregatte “Baden-Württemberg” und der Einsatzgruppenversorger “Frankfurt am Main” im Zuge des Indo-Pacific Deployments (IPD) bis Dezember 2024 unterwegs. Zunächst führte es den Marineverband westwärts zur Ostküste des NATO-Partners Kanada. Im Anschluss ging es für den Verband nach New York City zur Fleet Week der US Navy. Fortgesetzt wurde die Reise entlang der Ostküste der USA, durch die Karibik Richtung Panamakanal nach San Diego, wo die Marineschiffe heute, den 17. Juni 2024, ihre Reise in Richtung Hawaii fortsetzen werden.

Das nächste große Vorhaben des IPD-Verbands ist die Teilnahme am Marinemanöver RIMPAC (Rim of the Pacific). Diese maritime Großübung gilt als größte der Welt. Sie wird alle zwei Jahre von der 3. US-Flotte geplant und durchgeführt. An RIMPAC 2024 nehmen knapp 30 Nationen teil. Die diesjährige Übung findet vom 29. Juni bis 2. August 2024 im zentralen Pazifik rund um die Hawaii-Inseln statt.

Dazu der Kommandeur des deutschen Marineverbands, Flottillenadmiral Axel Schulz: “Auf dieses Manöver und auch alle weiteren Vorhaben, insbesondere im asiatischen Raum, die unser Indo-Pacific Deployment 2024 umfasst, wollen und müssen wir natürlich bestmöglich vorbereitet sein. Das gilt ganz besonders für das Zusammenspiel im Verband und bedeutet üben, üben, üben.”

Die Deutsche Marine will Medienschaffenden die Möglichkeit geben, hautnah dabei zu sein, um über das Indo-Pacific Deployment zu berichten. Eingeschiffte Medienteams werden die Möglichkeit haben, die Besatzungen der beiden Schiffe zu begleiten und so einen direkten Einblick in die Operation erhalten.

Nun besteht die Möglichkeit, sich für die folgenden Slots zu bewerben:

1. Honolulu (USA) – Tokio (JPN), 03.08 – 20.08.24

2. Tokio (JPN) – Incheon (KOR), 25.08. – 06.09.24*

Des Weiteren besteht explizit jederzeit die Möglichkeit, ein Interview (schriftlich, per Telefon oder Stream) mit dem kommandierenden Offizier in See, Flottillenadmiral Schulz, zu führen. Dazu kommen Sie gerne auf uns zu.

*Weitere Einschiffungsmöglichkeiten für nächste Abschnitte des Indo-Pacific Deployments sind gerade in der Abstimmung und werden zu einem späteren Zeitpunkt ausgeschrieben. Wir weisen bereits jetzt darauf hin, dass aus operativen Gründen nicht alle Wegpunkte durch externe Medienteams in See begleitet werden können und bitten hier um Ihr Verständnis.

Hintergrundinformationen

Zur Umsetzung der Leitlinien zum Indo-Pazifik führt das Bundesministerium der seit 2021 jährliche Indo-Pacific-Deployments durch.

Hierzu wurde 2021 die Fregatte “Bayern” zu einer mehrmonatigen Ausbildungs- und Präsenzfahrt entsendet. Im August 2022 verlegte die Luftwaffe einen Verbund aus mehreren Luftfahrzeugen in den indo-pazifischen Raum und beteiligte sich erstmalig an zwei multinationalen Übungen in Australien. 2023 nahm die erstmals mit dem Heer, gemeinsam mit Luftwaffe und Marine, an der Übung “Talisman Sabre” in Australien teil.

2024 führt im Zeitraum Mai bis November erneut ein Indo-Pacific Deployment durch, dieses Mal unter Beteiligung der Deutschen Marine und der Luftwaffe.

Der Verband der Marine besteht aus der Fregatte “Baden-Württemberg” und dem Einsatzgruppenversorger “Frankfurt am Main”. Sie sind am 7. Mai 2024 jeweils aus Rota/Spanien und Wilhelmshaven ausgelaufen. Neben zahlreichen Hafenbesuchen sind verschiedene Kooperationen und Übungen mit Partnern im Indo-Pazifik geplant.

Mehr dazu:

https://www.bundeswehr.de/de/organisation/marine/aktuelles/indo-pacific-deployment-2024

Hinweise für die Presse

Bitte senden Sie Ihre Bewerbung für einen Slot mit der geplanten Größe des Medienteams an markdopizipd2024@bundeswehr.org.

Sollten Sie Fragen haben, stehen wir Ihnen unter +49 381 802-51521/22/16 gerne zur Verfügung. Ansprechpartner außerhalb der allgemeinen Dienstzeiten (inklusive Wochenenden) ist der Sprecher vom Dienst mit der Durchwahl +49 381 802-51515.

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Quellenangaben

Bildquelle: Fregatte “Baden-Württemberg” und Einsatzversorger “Frankfurt am Main” in See. Das IPD 24 bestreiten jetzt beide Schiffe zusammen als Verband.
Textquelle: Presse- und Informationszentrum Marine, übermittelt durch news aktuell
Quelle: https://www.presseportal.de/pm/67428/5802990

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