Hohe Belastung im Job: Hitze am Arbeitsplatz

Ludwigsburg:

Bereits in den 1980er Jahren wurde durch Studien belegt, dass mit steigenden Raumtemperaturen die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit stark abnimmt – bei 28 °C im Raum bereits um 50 Prozent. Eine aktuelle Studie der Krankenkasse DAK bestätigt diese Ergebnisse: “23 Prozent der Beschäftigten fühlen sich im Job während einer Hitzewelle stark belastet. Hochgerechnet sind das rund zehn Millionen Menschen”, so die DAK. “Zu diesen hitzebedingten Belastungsproblemen kommen in vielen Fällen noch gesundheitliche Beeinträchtigungen durch eine unzureichende Innenraumluftqualität”, erläutert Frank Ernst, Geschäftsführer des Fachverbandes Gebäude-Klima e.V., FGK. So würden insbesondere hohe CO2-Werte in der Raumluft, die durch einen mangelnden Luftaustausch verursacht werden, massiv zu Müdigkeit, Abgeschlagenheit und Kreislaufbeschwerden beitragen. “Die Schaffung behaglicher Raumluftverhältnisse leistet einen wertvollen Beitrag zum Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz, aber auch in Wohnungen, Schulen, Versammlungsstätten oder Hotels”, so der Experte. In den allermeisten Gebäuden ließe sich dies nur mit modernen, dem jeweiligen Bedarf angepassten Klima- und Lüftungsanlagen gewährleisten.

Aus Energiespargründen werden Gebäude heute möglichst dicht gebaut oder bei Sanierungsmaßnahmen nachträglich gedämmt und mit dichten Fenstern ausgestattet. “Das hat allerdings zur Folge, dass im Gebäude kein natürlicher Luftaustausch mehr stattfindet und Wärme, die durch Sonneneinstrahlung sowie durch Menschen und technische Geräte entsteht, im Raum bleibt. Folgen sind Hitze, Schwüle und schlechte Raumluft”, schildert Ernst die Situation, wie sie aktuell in vielen Wohn- und Geschäftshäusern vorzufinden ist. Lüftungsanlagen bringen frische, gefilterte Außenluft in den Raum und transportieren Schadstoffe und CO2 ab. Klimaanlagen sorgen zudem im Sommer wie im Winter für behagliche Raumtemperaturen und können die Luft be- und entfeuchten. Auch die DGUV Deutsche gesetzliche Unfallversicherung, der Spitzenverband der gewerblichen Berufsgenossenschaften und der Unfallkassen, kommt zu dem Schluss: “Lüftungs- und Klimaanlagen stellen einen konstanten Luftaustausch sicher. Außerdem besteht die Möglichkeit, ein behagliches und von den Außenbedingungen unabhängiges Klima im Büro zu schaffen”.

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Bildquelle: Geschäftsführer des Fachverbandes Gebäude-Klima e.V., Frank Ernst: “Hitze am Arbeitsplatz schlägt sich negativ auf die Leistungsfähigkeit nieder” (Foto: privat) / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/110050 / Die Verwendung dieses Bildes für redaktionelle Zwecke ist unter Beachtung aller mitgeteilten Nutzungsbedingungen zulässig und dann auch honorarfrei. Veröffentlichung ausschließlich mit Bildrechte-Hinweis.
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