Die Feuerwehr scheint lästiges Beiwerk

Berlin:

“Wenn wir es nicht besser wüssten, könnte man meinen, man versucht die Berliner Feuerwehr abzuwickeln. Es ist mir unbegreiflich, wie man solch einen Weg gehen und solche eine Kommunikation führen kann”, so Manuel Barth, Vizelandesvorsitzender der Deutschen Feuerwehr-Gewerkschaft Berlin-Brandenburg.

“Die Menschen in der Feuerwehr, im Rettungsdienst und der Leitstelle sind Pragmatiker. Die können durchaus mit unbequemen Lagen und Situationen zurechtkommen. Wenn man unserer Berufsgruppe den Eindruck vermittelt, wir wären alle bescheuert, mit einem Kurzzeitgedächtnis eines Goldfischs, ist das eine Frechheit. Dann verzichten wir dankend auf all die überschwänglichen Danksagungen und Würdigungen unserer Arbeit. Das kann ich dann nicht mehr ernst nehmen”, so Barth weiter.

Wir haben als DFeuG in den letzten 3 Jahren mehr als deutlich auf die Probleme hingewiesen, haben konstruktiv an Lösungen mitgewirkt, der Rechnungshof hat die finanzielle und personelle Unterdeckung aufgezeigt, die Kollegen arbeiten am Limit. Zeigen Sie Respekt, machen Sie sich ehrlich. Machen Sie sich gegenüber den Berlinerinnen und Berlinern ehrlich. Denn die Feuerwehr erfährt gerade die Insolvenz, den Raubbau am Material und Mensch, den Rückbau einer Sicherheitseinrichtung … den eigenen Morgenthau-Moment.

Kontakt

Newsroom: Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft (DFeuG)
Pressekontakt: Manuel Barth
Deutsche Feuerwehr-Gewerkschaft

Pressesprecher Bund

Tel.: 030 86 33 55 67
Mobil.: 0173 203 5 201
Mail: M.Barth@dfeug.de

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