Zahnaufhellung mit Bleaching, Aktivkohle und Co.: Zahnarzt erklärt, was wirklich funktioniert

Lampertheim:

Da ein strahlendes Lächeln häufig als Symbol für Gesundheit und Leistungsstärke interpretiert wird, suchen zahlreiche Menschen nach Möglichkeiten, ihre Zähne aufzuhellen. Angesichts der Vielzahl verfügbarer Methoden, von Bleaching-Kits über Aktivkohle bis hin zu Hausmitteln, ist nicht immer leicht zu erkennen, welche Mittel tatsächlich wirksam sind und welche lediglich geschickt vermarktet werden.

In der Hoffnung auf schnelle Resultate greifen viele zu Hausmitteln wie Aktivkohle oder vertrauen auf frei verkäufliche Bleaching-Produkte, ohne deren tatsächliche Wirksamkeit und mögliche Risiken zu kennen. Dies kann schwerwiegende Konsequenzen nach sich ziehen. Im Folgenden erfahren Sie, welche Maßnahmen tatsächlich helfen und welche den Zähnen erheblichen Schaden zufügen können.

Wo liegen die Ursachen verfärbter Zähne?

Nur ein kleiner Prozentsatz der Menschen kommt mit von Natur aus sehr weißen Zähnen zur Welt, geschätzt weniger als 10 Prozent. Dies ist auf genetische Voraussetzungen und bestimmte Umweltfaktoren zurückzuführen, die den Zahnschmelz beeinflussen. Weiße Zähne zeichnen sich gegenüber gelben Zähnen vor allem durch die Dicke und den Zustand der Zahnschmelzschicht aus. Zudem verfügen weiße Zähne meist über eine dickere und intaktere Schmelzschicht. Das bedeutet, dass das darunterliegende, gelbliche Dentin weniger ins Auge fällt. Außerdem trägt die glattere Oberfläche weißer Zähne zu einer besseren Lichtreflexion bei, während gelbe Zähne oft durch eine dünnere oder beschädigte Zahnschmelzschicht gekennzeichnet sind und so das gelbe Dentin stärker hervortritt. Auch ist die Oberfläche in vielen Fällen rauer, was zur Folge hat, dass Verfärbungen leichter haften bleiben können.

Die Ursachen für Unterschiede in der Zahnfarbe sind vielfältig: Die Genetik prägt maßgeblich die natürliche Farbe des Zahnschmelzes und die Stärke des Dentins. Essgewohnheiten spielen ebenfalls eine wichtige Rolle, besonders der Verzehr von stark färbenden Lebensmitteln wie Kaffee, Tee und Rotwein kann lokal zur Fleckenbildung führen. Rauchen ist ebenfalls ein bedeutender Faktor für gelbe Zähne, da Nikotin und Teer Verfärbungen hervorrufen können. Im Laufe der Zeit nutzt sich der Zahnschmelz ab, wodurch das gelbliche Dentin sichtbar wird. Überdies kann unzureichende Mundhygiene zur Zahnsteinbildung beitragen, welche ebenfalls einen gelblichen Farbton auf den Zähnen hinterlässt.

Methoden der Zahnaufhellung

Wer seine Zähne aufhellen möchte, kann sowohl auf technische Verfahren als auch auf Hausmittel zurückgreifen. Zu den technischen Verfahren zählt das Bleaching, bei dem chemische Aufhellungsmittel wie Wasserstoffperoxid oder Carbamidperoxid verwendet werden. Die Ergebnisse sind normalerweise vorübergehend und halten zwischen zwei bis fünf Jahren an. Professionelle Zahnpolitur und Zahnreinigung können oberflächliche Verfärbungen und Plaque zwar entfernen, bieten jedoch nur temporäre Resultate und sollten idealerweise zweimal jährlich durchgeführt werden. Veneers sind eine langfristige Lösung, bei der dünnere Verblendungen aus Keramik oder Kompositmaterial dauerhaft auf die Zähne geklebt werden, was auch als “Hollywood-Smile” bekannt ist.

Als Hausmittel bieten sich Backpulver und Wasserstoffperoxid an, die dank ihrer leicht abrasiven Eigenschaften oberflächliche Verfärbungen entfernen. Diese Mittel liefern keine permanenten Ergebnisse und können den Zahnschmelz bei übermäßiger Anwendung erheblich schädigen. Des Weiteren wird das Ziehen von Kokosöl als Methode zur Entfernung von Ablagerungen genannt, obwohl es nur eine äußerst geringe und vorübergehende Wirkung hat.

Risiken und Dauer der Zahnaufhellung

Eine übermäßige Anwendung von Bleaching-Mitteln kann zu einer gesteigerten Empfindlichkeit der Zähne führen und langfristig den Zahnschmelz schwächen. Selbst Hausmittel wie Backpulver können bei häufigem Gebrauch zu einer Beeinträchtigung des Zahnschmelzes führen. Chemische Lösungen bergen wiederum die Gefahr, das Zahnfleisch zu reizen und Entzündungen hervorzurufen, besonders bei Personen mit empfindlichem Zahnfleisch. Ferner führen unsachgemäße Anwendungen, insbesondere DIY-Methoden, zu ungleichmäßigen Ergebnissen. Daher ist es ratsam, die Vor- und Nachteile jeder Methode sorgfältig abzuwägen und gegebenenfalls eine professionelle Beratung in Betracht zu ziehen.

Grundsätzlich lässt sich festhalten, dass die Resultate verschiedener Zahnaufhellungsmethoden von der gewählten Methode abhängen. Bei Verfahren wie dem Bleaching oder einer professionellen Zahnreinigung handelt es sich in der Regel um vorübergehende Verbesserungen, die normalerweise zwischen einigen Monaten und mehreren Jahren anhalten. Im Gegensatz dazu bieten Veneers eine langfristige Lösung, da sie als dauerhafte Verblendungen auf die Zähne aufgebracht werden und somit bleibende optische Verbesserungen erzielen.

Über Dr. med. dent. Philipp Maatz:

Dr. med. dent. Philipp Maatz behandelt in seiner Zahnarztpraxis “Zahnimpuls” in Lampertheim täglich Menschen mit unterschiedlichen zahnmedizinischen Problemen. Dabei ist sein Ziel, den Zahnarztbesuch angenehm und schmerzfrei zu gestalten. Er besitzt zusätzlich zum regulären zahnmedizinischen Staatsexamen einen Master of Science in Oraler Chirurgie und Implantologie und hat sich mit seinem Team seit 2016 auf die Behandlung unter Vollnarkose spezialisiert. Mehr Informationen unter: https://www.zahnimpuls-lampertheim.de/.

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