Blaulicht Bericht Freiburg: FreiburgMünchen: Täterfestnahme nach Betrug mittels Schockanruf

Freiburg:

Freiburg/München: Am Montag, 24.06.2024, erhielt ein über 80-jähriger Münchner einen Anruf einer ihm unbekannten Frau, die sich als Staatsanwältin vorstellte. Die Anruferin schilderte im Telefonat, dass der Sohn des über 80-Jährigen einen tödlichen Verkehrsunfall verursacht habe und nun in Polizeigewahrsam sei, aus welchem dieser nur durch Zahlung einer hohen Kaution entlassen werden würde.

Im weiteren Verlauf bekam der über 80-Jährige durch die Anruferin die Anweisungen, Geld abzuheben und an einem zuvor bestimmten Ort in Pasing an einen Abholer zu übergeben. Der Senior hob daraufhin Geld in einer mittleren fünfstelligen Höhe ab und übergab dieses an einen bis dato unbekannten Täter. Im Nachgang erkannte er den Betrug und informierte die .

Im Rahmen umfangreicher Ermittlungen ergaben sich Hinweise, dass sich der Abholer am Mittwoch, 26.06.2024, in Freiburg im Breisgau aufhielt. Aus diesem Grund wurden Ermittler aus Baden-Württemberg in den Fall eingebunden.

Am Donnerstag, 27.06.2024, konnte ein 21-Jähriger polnischer Staatsangehöriger ohne festen Wohnsitz im Bundesgebiet als Abholer vom 24.06.24 in München identifiziert werden. Der 21-Jährige konnte zusammen mit einem 25-Jährigen polnischen Staatsangehörigen ohne festen Wohnsitz im Bundesgebiet im Freiburger Stadtgebiet bei einer weiteren Geldabholung nach einem erfolgten Schockanruf zum Nachteil einer 69-jährigen Geschädigten festgenommen werden. Auch hierbei wurde Bargeld und Gold in einer mittleren fünfstelligen Höhe erbeutet. Nachdem der 25-Jährige auch bei der Tat in München als weiterer Tatverdächtiger identifiziert wurde, beantragte die Staatsanwaltschaft München I Haftbefehle gegen Beide, welche nach der Festnahme in Freiburg in Vollzug gesetzt wurden.

Gegen den 21-Jährigen und den 25-Jährigen wird jetzt unter anderem wegen Erpressung und Betrug ermittelt.

js

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Quellenangaben

Textquelle: Polizeipräsidium Freiburg, übermittelt durch news aktuell
Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110970/5815423

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