3sat zeigt Free-TV-Premiere “Queer gewinnt – Eine Sport-Utopie”

Mainz:

“Das Wichtigste an den Olympischen Spielen ist nicht das Siegen, sondern das Dabeisein”, so Pierre de Coubertin, Initiator und Gründer der Spiele. Aus weiblicher Sicht eine fast zynische Aussage, denn Frauen konnten früher gar nicht dabei sein. Erst wurden sie nicht zugelassen, dann wurden sie belächelt, und auch heute werden sie auf versteckte Weise diskriminiert. Noch heikler ist die Situation für homosexuelle Menschen und diejenigen, die nicht in das binäre Schema von männlich oder weiblich passen. Der hybride Essayfilm “Queer gewinnt – Eine Sport-Utopie”, der im Rahmen der 3satDokumentarfilmzeit zu sehen ist, beleuchtet das Thema dokumentarisch und fiktional. Ab Sonntag, 21. Juli 2024, 10.00 Uhr, ist der Film in der 3satMediathek (http://www.3sat.de/) und am Montag, 22. Juli 2024, 22.25 Uhr, in 3sat zu sehen.

Filmemacherin Julia Fuhr Mann schafft eine Mischung aus Dokumentarfilm und Fiktion, in der ein Kollektiv queerer Athlet*innen, dargestellt von Caitlin Fisher, Daniel Marin Medina, Chun Mei Tan, Eva Maria Jost, Jakob Levi Stahlberg, Oumou Aidara und Greta Graf, die Olympiastadien von Athen und Berlin entert und dort jene ehrt, für die das Siegerpodest nie vorgesehen war. Damit arbeitet sie nicht nur die Geschichte non-binärer Leistungssportler*innen auf, sondern schreibt die Historie des Laufsports humorvoll um. Ebenso schaut der zurück ins Jahr 1928, als der Frauensport erstmalig bei den Olympischen Spielen zugelassen wurde. Lina Radtke gewann damals den 800-Meter-Lauf. Im Fokus stand jedoch nicht ihr Sieg, sondern die Tatsache, dass sie beim Zieleinlauf gestürzt war: “Frauenkörper wie befürchtet zu schwach für eine Distanz von 800 Metern”, hieß es damals in der Berichterstattung.

Julia Fuhr Mann spricht in “Queer gewinnt – Eine -Utopie” mit Amanda Reiter, einer Transfrau und Marathonläuferin, der man den Sieg bei den bayerischen Meisterschaften durch einen Trick aberkennen wollte, und mit Annet Negesa, einer 800-Meter-Läuferin aus Uganda, die von den internationalen Sportverbänden zu einer hormonverändernden Operation gedrängt wurde – mit weitreichenden körperlichen und mentalen Folgen.

Seine internationale Premiere feierte der Film “Queer gewinnt – Eine Sport-Utopie” unter dem Originaltitel “Life Is Not A Competition, But I'm Winning” bei den Internationalen Filmfestspielen von Venedig 2023. Bei den “First Steps Awards” wurde die Kamerafrau Caroline Spreitzenbarth mit dem Michael-Ballhaus-Preis für die beste Bildgestaltung ausgezeichnet.

Weitere Filme der “3satDokumentarfilmzeit” im Juli

“Alpenland”

Dokumentarfilm von Robert Schabus, Österreich 2021

Montag, 1. Juli 2024, 22.25 Uhr

“Es war einmal südlich von Schwerin”

Dokumentarfilm von Stephan Löhr, Deutschland 2022

Montag, 8. Juli 2024, 22.25 Uhr

“Blue Carbon – Die Superkraft der Natur”

Dokumentarfilm von Nicolas Brown, Deutschland 2023

Montag, 15. Juli 2024, 22.25 Uhr

“Bratsch – Ein Dorf macht Schule”

Dokumentarfilm von Norbert Wiedmer, Schweiz 2023

Montag, 29. Juli 2024, 22.25 Uhr

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Bildquelle: Der hybride Dokumentarfilm hinterfragt spielerisch Stereotypen im Leistungssport und entwirft eine queere Sport-Utopie. / Nutzung des Bildes nur in Verbindung mit der Sendung inkl. Social Media. / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/6348 / Die Verwendung dieses Bildes für redaktionelle Zwecke ist unter Beachtung aller mitgeteilten Nutzungsbedingungen zulässig und dann auch honorarfrei. Veröffentlichung ausschließlich mit Bildrechte-Hinweis.
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