Junge Union und Junge Liberale verteidigen Schuldenbremse

Berlin: Die Vorsitzenden der Nachwuchsorganisationen von FDP und CDU/CSU appellieren an die Bundesregierung, die Schuldenbremse unangetastet zu lassen. Sie reagieren in einem Schreiben, über das der “Spiegel” berichtet, auf einen Protestbrief linker Jugendverbände. Darin forderten diese von der Koalition die Abschaffung der Schuldenbremse.

“Setzen Sie sich bei den Haushaltsverhandlungen vehement für den Erhalt der Schuldenbremse ein und zeigen Sie den Mut, klare Prioritäten zu setzen”, heißt es in dem neuen Schreiben, das unter anderem Juli-Chefin Franziska Brandmann und JU-Chef Johannes Winkel unterzeichnet haben. “Unsere Zukunft und die Zukunft kommender Generationen leben davon.”

Das Schreiben ist an Olaf Scholz (SPD), Vizekanzler Robert (Grüne) und Finanzminister Christian (FDP) adressiert. In Reaktion auf den Brief der linken Jugendverbände heißt es darin: “Teilweise wird dabei versucht, den Eindruck zu erwecken, die junge Generation trete entschieden gegen die Schuldenbremse ein. Dies ist nicht der Fall.” Wer die Schuldenbremse aussetzen wolle, werbe für eine “(anhaltende) Disziplinlosigkeit, Ineffizienz und Mutlosigkeit deutscher ”, so der Vorwurf der Jugendverbände.

Neben den Vorsitzenden von Julis und JU haben den Brief auch die Chefin des Jungen Wirtschaftsrats der CDU, Caroline Bosbach, der Vorsitzende des Verbands “Die Jungen Unternehmer”, Thomas Hoppe, sowie die Chefin der Wirtschaftsjunioren , Simone Rechel, unterzeichnet.

Quellenangaben

Text-/Bildquelle: Übermittelt durch dts Nachrichtenagentur
Bildhinweis: Junge Union (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

Kontakt:

Newsroom: dts Nachrichtenagentur
Pressekontakt: Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH

Mansfelder Straße 56

06108 Halle (Saale)

Deutschland

Junge Union und Junge Liberale verteidigen Schuldenbremse

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur
×