Wagenknecht kritisiert geplante US-Waffen in Deutschland

Berlin: Sahra hat auf die angekündigte Stationierung von US-Langstreckenwaffen in Deutschland mit scharfer Kritik reagiert.

“Die Stationierung zusätzlicher Angriffsraketen auf deutschem Boden verbessert unsere nicht, sondern erhöht im Gegenteil die Gefahr, dass Deutschland selbst zum Kriegsschauplatz wird, mit furchtbaren Folgen für alle hier lebenden Menschen”, sagte die Vorsitzende des Bündnisses Sahra Wagenknecht (BSW) dem “Spiegel”. “Dieser Wahnsinn muss endlich gestoppt werden.”

Es brauche kein weiteres Wettrüsten, sondern Friedensverhandlungen, um den in der zu beenden, so Wagenknecht. Außerdem müssten jene Abrüstungsverträge wieder in Kraft gesetzt werden, die nach dem Ende des Kalten Kriegs die Sicherheit in Europa erhöht hätten. “Und wir brauchen eine , die die existenziellen Interessen unseres Landes vertritt, statt willfährig die Wünsche der Vereinigten Staaten umzusetzen, die von den Folgen eines großen europäischen Krieges nicht direkt betroffen wären.”

Am Mittwochmorgen hatten die USA angekündigt, erstmals seit dem Ende des Kalten Kriegs wieder konventionelle Langstreckenwaffen in Deutschland zu stationieren. Sie sind in der Lage, Ziele tief im russischen Kernland zu treffen.

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Bildhinweis: Sahra Wagenknecht (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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