Chinesischer Onlinehandel bricht Wettbewerbsregeln – Experte verrät, was das für den deutschen E-Commerce bedeutet

Pforzheim:

Während das globale Wachstum des viele neue Chancen eröffnet, nutzen einige chinesische Anbieter wie Shein oder Temu diese Dynamik, um die Spielregeln zu ihren Gunsten zu verzerren. Sie operieren häufig ohne die Einhaltung der strengen europäischen Normen und Wettbewerbsregeln, was ihnen ermöglicht, Produkte zu deutlich niedrigeren Preisen anzubieten. Diese Praktiken führen zu einem Preisdruck auf deutsche Unternehmen.

Es ist eine Zwickmühle, in der deutsche Onlinehändler gefangen sind. Sie müssen zwischen der Anpassung ihrer Preismodelle und der Wahrung ihrer Produktqualität und Kundenservice wählen, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Im folgenden Beitrag wird beleuchtet, was das für den deutschen Onlinehandel bedeutet und was deutsche Händler jetzt tun sollten.

Ausgangslage: Probleme durch Temu, Shein und Co.

Produkte, die über die Marktplätze aus China erworben werden, zeichnen sich durch ihre niedrigen Preise, dafür jedoch häufig auch durch mangelnde Qualität aus. Produkttests haben in mehreren Fällen Sicherheitsmängel und Gefahrenpotenzial offenbart. Auch im Hinblick auf Nachhaltigkeit lassen sie meist zu wünschen übrig. Obwohl die Verbraucherzentrale Bundesverband sie aufgrund ihrer Geschäftspraktiken erfolgreich abgemahnt hat, ist die Beliebtheit der asiatischen Billig-Plattformen ungebrochen. Die angespannte Wirtschaftslage sorgt bei den Käufern dafür, dass sie lieber zu günstigen Waren greifen. Vor allem bei jungen Menschen sind die Plattformen aus Asien extrem populär.

Lösungen für den deutschen E-Commerce

Eine der wichtigsten Strategien für den Erfolg von Onlineshops aus Deutschland sollte darin bestehen, sich gar nicht erst auf den Preiskampf einzulassen. Anbieter, die sich auf die höchsten zehn Prozent des Marktes fokussieren, verfügen über ein deutlich größeres Erfolgspotenzial. Premium-Kunden sind eine attraktive Zielgruppe, denn die Personen, die ihr angehören, sind in der Regel bereit, höhere Preise für eine hervorragende Qualität zu zahlen und wissen einen exzellenten Kundenservice zu schätzen. Dabei sollte der Wert der Produkte und Marken in den Vordergrund gestellt werden. Ein Preismodell, das all dies widerspiegelt, schafft es, die Kaufbereitschaft dieses Kundenkreises zu steigern. Auch eine gute Kommunikationsstrategie ist entscheidend für den Erfolg auf dem Premium-Sektor.

Klasse statt Masse – der Gegenentwurf zur Billigware aus China

Um die Premium-Käuferschaft zu überzeugen, kommt es auf eine erstklassige Qualität an. Auch Zusatzleistungen wie individuelle Services und exklusive Angebote werden von Premium-Kunden mit einer hohen Akzeptanz belohnt. Um sich vom internationalen abzuheben, ist es ratsam, die europäische Herkunft zu unterstreichen und Aspekte wie eine lokale Produktion, kurze Lieferketten und mehr Nachhaltigkeit bei der Herstellung zu kommunizieren. Ferner überzeugen Produkttests, Zertifikate und Siegel sowie strenge Qualitätskontrollen und dienen dazu, Vertrauen zum Kunden aufzubauen.

Gezielte Ansprache für eine optimale Vermarktung

Um die hohe Qualität des eigenen Angebots hervorzuheben, braucht es ein passendes Marketingkonzept. Die Bandbreite reicht von der visuell ansprechenden Gestaltung über detaillierte Beschreibungen bis hin zu Storytelling, um einen emotionalen Bezug zum Produkt und zur Marke aufzubauen. Auch durch eine künstliche Verknappung, etwa kurzzeitig geltende Angebote oder begrenzt verfügbare Produkte, lässt sich das Interesse steigern. Kundenbewertungen erzeugen Vertrauen bei Neukunden, während positive Expertenmeinungen, Zertifikate und Auszeichnungen eine Marke glaubwürdig machen.

Ein weiteres Mittel, um Premium-Kunden zu erreichen und an sich zu binden, sind personalisierte Kommunikationsmaßnahmen. Dies reicht von der direkten E-Mail bis zu Empfehlungen, die auf dem eigenen Kaufverhalten basieren. Indem einzelne Zielgruppen segmentiert und analysiert und emotionale Marketingbotschaften mit Bezug zu Kundenwünschen und -bedürfnissen entwickelt werden, lassen sie sich noch gezielter erreichen.

Über Butrus Said und Kilian Sell:

Butrus Said und Kilian Sell sind die Geschäftsführer der Agentur AMZManager und offizieller Amazon Advertising Partner. Mit ihrem Amazon Seller System bieten sie außerdem ein Mentoringprogramm für alle Interessenten, die sich als Amazon-Händler im Onlinemarkt etablieren möchten. Gemeinsam erarbeiten sie mit ihren Klienten eine Strategie und stellen den Zugang zu wertvollen Kontakten und Netzwerken her. Mehr Informationen unter: https://www.amzsellersystem.de/start

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