
Berlin: Die Autorin Juli Zeh, die seit 2017 Mitglied der SPD ist, will nicht Bundespräsidentin werden. „Mir wurden schon Ämter vorgeschlagen. Aber ich will nicht in die Politik“, sagte sie dem „Tagesspiegel“.
„Ich spüre schon ein starkes Pflichtgefühl gegenüber meinem Land, wäre jedoch eine komplette Fehlbesetzung für ein politisches Amt. Nur vier Stunden schlafen, 7.000 Termine am Tag – dafür habe ich weder die geistige noch die emotionale oder psychische Kondition“, erklärte die ehrenamtliche Richterin am Verfassungsgericht des Landes Brandenburg.
Laut unbestätigten Berichten der „Bild“ ist die 50-Jährige für den Posten im Gespräch, ebenso die CSU-Politikerin Ilse Aigner. Die ehemalige SPD-Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer, hatte im März dem „Tagesspiegel“ gesagt: „Es wäre gut, wenn sich die demokratischen Parteien auf eine qualifizierte Frau als Kandidatin für das Amt des Bundespräsidenten einigten.“
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch dts Nachrichtenagentur |
| Bildhinweis: | Schloss Bellevue (Archiv), via dts Nachrichtenagentur |
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