Berlin: Der erste parlamentarische Geschäftsführer der Unionsfraktion, Thorsten Frei (CDU), wirft der Ampel–Koalition vor, nur Migrationsabkommen mit Staaten zu schließen, aus denen relativ wenige Migranten nach Deutschland kommen. Statt mit Usbekistan oder Kenia müsse man zunächst mit Ländern wie der Türkei sprechen, sagte er am Montag den Sendern RTL und ntv. “Das wäre sehr viel effektiver.”
Frei begrüßte allerdings Verhandlungen mit Usbekistan zur Abschiebung von afghanischen Straftätern über das Land. “In jedem Fall ist es ein Schritt in die richtige Richtung.” Bisher habe man immer nur gehört, dass man nach Afghanistan nicht abschieben könne. Ein Abkommen mit Usbekistan sei eine gute Möglichkeit dafür.
Quellenangaben
Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch dts Nachrichtenagentur |
Bildhinweis: | Türkische Fahne (Archiv), via dts Nachrichtenagentur |
Letzte Artikel von Deutsche Textservice Nachrichtenagentur (Alle anzeigen)
- Geschäftsklima im Einzelhandel trübt sich ein - 7. Oktober 2024
- Commerzbank-Chefin warnt vor Risiken bei Übernahme durch Unicredit - 7. Oktober 2024
- NRW-Antisemitismusbeauftrage kritisiert Täter-Opfer-Umkehr - 7. Oktober 2024