Bericht: Institute wollen Wachstumsprognose erneut senken

: Die Wirtschaftsforschungsinstitute wollen ihre Wachstumsprognose offenbar nochmals senken. Das berichtet das “Handelsblatt” (Mittwochausgabe) unter Berufung auf mit der Prognose vertrauten Personen. Statt um 0,1 zu wachsen, soll die in diesem Jahr demnach um 0,1 Prozent schrumpfen. Damit würde das Bruttoinlandsprodukt das zweite Jahr in Folge sinken.

Noch deutlich stärker nach unten korrigieren die Wirtschaftsinstitute ihre Prognose für das nächste Jahr. Für 2025 kappen sie ihre Vorhersage auf 0,8 Prozent. Im März hatten sie noch ein Plus von 1,4 Prozent erwartet. Erst für 2026 gehen die Institute wieder von einem kräftigeren Wachstum in Höhe von 1,3 Prozent aus.

Offiziell vorstellen wollen die Institute ihre Prognose am Donnerstag. Bis dahin können sich die Zahlen auch noch leicht ändern.

Lange waren Ökonomen auch davon ausgegangen, dass die in der zweiten Jahreshälfte wegen der gesunkenen und steigender Reallöhne wieder Fahrt aufnehmen würde. Die Projektion geht davon nun nicht mehr aus.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch dts Nachrichtenagentur
Bildhinweis: Containerschiff in Wilhelmshaven (Archiv), via dts Nachrichtenagentur

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