Verteidigungsminister Pistorius besucht Beschaffungsamt

Verteidigungsminister Pistorius besucht Beschaffungsamt

Koblenz:

Heute hat der Bundesminister der Verteidigung Boris Pistorius das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) am Hauptsitz in Koblenz besucht.

Der Minister nutzte die Gelegenheit, um persönlich seinen Dank und seine Wertschätzung für die geleistete Arbeit auszudrücken, vor allem für die Umsetzung des im Rahmen der Zeitenwende eingerichteten Sondervermögens in Höhe von 100 Milliarden Euro für die Bundeswehr.

Nach Ansicht des Ministers habe das Beschaffungsamt in den letzten drei Jahren maßgeblich zur Einsatzbereitschaft der Truppe beigetragen. „Wir mussten ändern. Wir mussten schneller werden. Wir mussten dynamischer werden. Wir mussten auch mutiger werden an der ein oder anderen Stelle. Und dabei sind Sie – das BAAINBw – ein ganz wichtiger Faktor oder besser gesagt ein ganz wichtiger Motor. Sie sind die, die die Impulse der Zeitwende aufnehmen, weitertragen und mit Leben füllen.“

Pistorius betonte dabei außerdem: „Im Jahr 2023 haben die Beschäftigten hier am Standort beim BAAINBw insgesamt einen Rekord aufgestellt. Noch nie zuvor sind so viele Großprojekte auf den Weg gebracht worden wie in diesem Jahr. Damit aber nicht genug – im Jahr 2024 wurde dieser Rekord dann gleich noch mal gebrochen und die Zahl deutlich getoppt. Wir reden von sage und schreibe 97 Vorlagen die den Deutschen Bundestag erreicht haben und dort beschlossen wurden. Das ist gelebte Zeitenwende. Dafür sage ich herzlichen Dank.“

Im direkten Austausch mit zivilen sowie militärischen Mitarbeitenden des Amtes dankte auch die Präsidentin des Beschaffungsamtes, Annette Lehnigk-Emden, dem Minister für das in die Mitarbeitenden gesetzte Vertrauen und die stetige Unterstützung und betonte, wie enorm wichtig eine durchgehende und verlässliche Finanzierung der Bundeswehr ist – vor allem im Hinblick auf die von der Bundeswehr geforderte Kriegstüchtigkeit. Die Finanzierung sei die Voraussetzung dafür, Beschaffungsprojekte weiter voranzutreiben und so der Truppe das bestmögliche Material schnell zur Verfügung stellen zu können.

„Wir reden längst nicht mehr über eine Zeitenwende, sondern über eine neue Epoche“, stellte Pistorius zum Ende seines Besuchs noch einmal heraus. „Mit Fug und Recht lässt sich Ihre Erfolgsgeschichte unter #Beschaffungläuft zusammenfassen.“

Hintergrund

Das Bundesamt für Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr (BAAINBw) wurde am 1. Oktober 2012 im Zuge der Neuausrichtung der Bundeswehr gegründet. In dem Amt sind die Aufgaben des ehemaligen Bundesamtes für Wehrtechnik und Beschaffung (BWB), des ehemaligen Bundesamtes für Informationsmanagement und Informationstechnik der Bundeswehr (IT-AmtBw) und Nutzungsaufgaben, die bis zu diesem Zeitpunkt von anderen zivilen und militärischen Organisationsbereichen wahrgenommen wurden, zusammengeführt worden. Es ist der Abteilung im Bundesministerium der Verteidigung unterstellt. Im Bereich der Informationstechnik erfolgt die fachliche Zusammenarbeit mit der Abteilung Cyber/Informationstechnik.

Die Aufgabe des BAAINBw besteht in der bedarfsgerechten Ausstattung der Bundeswehr mit moderner Technik und modernem Gerät zu wirtschaftlichen Bedingungen

Es ist zentral zuständig für das Management aller Rüstungsprojekte, einschließlich aader Produkte und Services der Informationstechnik. Im Mittelpunkt der Arbeiten stehen die Entwicklung, Erprobung, Realisierung und das Nutzungsmanagement von Wehrmaterial bis zu seiner Aussonderung und Verwertung. Das Spektrum reicht hierbei von modernsten Ausrüstungsartikeln unserer Soldatinnen und Soldaten über Panzer, Flugzeuge und Schiffe bis hin zu komplexen IT-Systemen. Weitere Aufgaben sind die Planung, Steuerung und Kontrolle von nationalen und internationalen Rüstungsaktivitäten.

Das BAAINBw ist die zentrale technische Managementorganisation der Bundeswehr in Bezug auf Wehrtechnik und Nutzungsaspekte und eine der größten öffentlichen Auftrag-geber in .

Dem BAAINBw gehören rund 7.000 zivile und militärische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an. Es hat seinen Hauptsitz an den Standorten Koblenz und Lahnstein. Der nachgeordnete Bereich umfasst etwa 5.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, verteilt auf 116 Dienstorte.

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Quellenangaben

Bildquelle: Der Bundesminister der Verteidigung, Boris Pistorius, im Gespräch mit Beschäftigten des BAAINBw in Koblenz, am 20.02.2025. / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/147341 / Die Verwendung dieses Bildes für redaktionelle Zwecke ist unter Beachtung aller mitgeteilten Nutzungsbedingungen zulässig und dann auch honorarfrei. Veröffentlichung ausschließlich mit Bildrechte-Hinweis.
Textquelle: PIZ Ausrüstung, Informationstechnik und Nutzung, übermittelt durch news aktuell
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