
Berlin () – Der scheidende SPD-Bundestagsabgeordnete Michael Müller kommentiert den Wechsel von Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne) zur Uno mit spitzen Worten.
Zwar sei dies für Deutschland „eine gute Entscheidung“, sagte der frühere Regierende Bürgermeister Berlins dem „Spiegel“. „Wir arbeiten an einer stärkeren Führungsrolle in der Welt. Da kann so etwas helfen.“
Aufgabe der Vereinten Nationen sei es aber, „auf diplomatischem Wege Einfluss auf Konflikte und Kriege zu nehmen“, so Müller. Das sei in den vergangenen Jahren nicht unbedingt Baerbocks Stärke gewesen.
Sie habe stärkere diplomatische Bemühungen, den Krieg in der Ukraine zu beenden, immer abgelehnt, kritisierte der Sozialdemokrat. „Ich hoffe, dass sie die Chance erkennt, die in der Diplomatie liegt.“
Anfang der Woche wurde bekannt, dass die Bundesregierung Baerbock als Präsidentin der Uno-Generalversammlung ins Rennen schickt. Ihre Wahl im Juni gilt als sicher.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Michael Müller (Archiv) |
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