
Berlin:
Der Sozialverband Deutschland (SoVD) gratuliert Friedrich Merz zur Wahl zum Bundeskanzler und wünscht ihm für die verantwortungsvolle Aufgabe eine glückliche Hand, politisches Augenmaß und eine soziale Perspektive bei allen Entscheidungen. „Deutschland steht vor großen Herausforderungen, die dringend angegangen werden müssen: soziale Ungleichheit, Armut, Pflegenotstand, mangelnde Inklusion, Wohnungsnot, eine zukunftssichere Rente sowie gute Arbeit mit fairen Löhnen“, betont SoVD-Vorstandsvorsitzende Michaela Engelmeier. „Wir brauchen jetzt entschlossene Reformen, die soziale Sicherheit schaffen und die Menschen mit ihren konkreten Problemen in den Mittelpunkt stellen. Die Erwartung an die neue Bundesregierung ist klar: Soziale Gerechtigkeit muss politische Priorität haben.“
Der SoVD warnt zugleich vor den zunehmenden politischen Angriffen auf unsere Demokratie und dem wachsenden Einfluss populistischer Kräfte, insbesondere von rechts. „In einer Zeit, in der unsere Gesellschaft politisch auseinanderzudriften droht, muss die neue Bundesregierung den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken“, so Engelmeier weiter. „Es kommt jetzt darauf an, Populismus und die gezielte Spaltung der Gesellschaft entschieden zurückzudrängen. Dies kann nur mit einer Politik gelingen, die sich an den konkreten Bedürfnissen der Menschen orientiert. Dazu bedarf es einer sachorientierten Zusammenarbeit aller demokratischen Kräfte über parteipolitische Grenzen hinweg. Der SoVD fordert den neuen Bundeskanzler daher auf, zusätzlich zur im Koalitionsvertrag angekündigten Kommission zur Sozialstaatsreform zeitnah einen Sozialgipfel einzuberufen, an dem Fachverbände, die Zivilgesellschaft sowie diejenigen beteiligt werden, die die soziale Wirklichkeit im Alltag vertreten und mitgestalten.“
„Wir stehen bereit“, so Engelmeier. „Der SoVD reicht dem neuen Bundeskanzler, den Ministerinnen und Ministern sowie allen demokratisch agierenden Vertreterinnen und Vertretern in der Politik die Hand. Wir bringen unsere Fachexpertise ein, unsere Erfahrungen aus der Beratungspraxis, aus zahlreichen Kontakten mit Menschen, deren Anliegen oft nicht gehört werden. Diese Stimmen brauchen eine starke politische Vertretung, dafür stehen wir. Eine Regierung, die den sozialen Ausgleich stärkt, stärkt auch unsere Demokratie.“
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Quellenangaben
| Bildquelle: | SoVD-Vorstandsvorsitzende Michaela Engelmeier / Weiterer Text über ots und www.presseportal.de/nr/43645 / Die Verwendung dieses Bildes für redaktionelle Zwecke ist unter Beachtung aller mitgeteilten Nutzungsbedingungen zulässig und dann auch honorarfrei. Veröffentlichung ausschließlich mit Bildrechte-Hinweis. |
| Textquelle: | Sozialverband Deutschland (SoVD), übermittelt durch news aktuell |
| Quelle: | https://www.presseportal.de/pm/43645/6027460 |
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