Hornissen aus Asien und die Gefahr, die von ihnen ausgeht

Hornissen aus Asien und die Gefahr, die von ihnen ausgeht

Deutschlands Imker sind besorgt, denn eine invasive Hornissenart macht ihnen und ihren Bienen das Leben schwer. Immer wieder nistet diese große Wespenart in der Nähe von Bienenstöcken und lässt sich so einfach nicht wieder vertreiben. Seit 20 fühlen sich die Hornissen aus Asien jetzt schon in Europa heimisch und auch in werden es immer mehr. Die gefräßigen Insekten stellen aber nicht nur für Bienen eine Gefahr dar, sie greifen unter besonderen Umständen sogar Menschen an, was für Allergiker schnell lebensgefährlich werden kann.

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Der Kampf gegen die Hornissen

Was die asiatische Hornisse so gefährlich macht, ist ihr großer auf Bienenvölker: Sie frisst mit Vorliebe ganze Bienenvölker, weil sie Süßes braucht. In Frankreich, wo die großen Hornissen ebenfalls seit 20 Jahren heimisch sind, wurde nun ein Gesetz verabschiedet, das es erlaubt, die Hornissen aus Asien zu bekämpfen. Frankreich hat mittlerweile noch mehr Probleme mit den Hornissen als Deutschland, wo die Hornissen inzwischen verbreiteter sind als im Nachbarland. Die Franzosen lassen sich den Kampf etwas kosten, so werden beispielsweise die Imker entschädigt, deren Völker von den Hornissen gefressen worden sind. Zudem wird geforscht, wie man die Tiere am besten bekämpft.

Immer mehr Nester

Mit Schrecken beobachten die Imker in Deutschland, dass die großen Hornissen immer mehr Nester bauen. Während man die kleinen Nester noch selbst entfernen kann, ist die Entsorgung von großen Nestern zu gefährlich und auch nicht erlaubt. Dabei ist es wichtig, die Nester zu entfernen, denn im Vergleich zu den vergangenen Jahren gibt es inzwischen dreimal so viele Nester. Warum sich die Tiere so stark ausbreiten, liegt auch daran, dass sie keine Feinde haben. Es fehlt einfach an Beutegreifern und Parasiten, selbst können den Hornissen nichts anhaben. Alles, was die Imker machen können, ist, die Umgebung der Bienenstöcke sehr genau zu beobachten. Finden sie ein noch kleines Nest, dann sollte es so schnell wie möglich entfernt werden.

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Für Menschen gefährlich?

Viele Menschen haben Angst vor Wespen und reagieren daher nicht selten panisch, wenn sie die großen Hornissen in ihrer Nähe wissen. Die Angst ist allerdings unbegründet, da die Insekten nur in unmittelbarer Nähe ihres Nestes gefährlich werden. Gereizt sind die Hornissen immer nur, wenn sie ihr Nest und damit auch die Königin in Gefahr sehen. Stechen sie zu, dann ist der Stich mit dem einer einheimischen Wespe zu vergleichen, aber leider genauso schmerzhaft. Gefährlich werden können die Tiere allerdings für Menschen, die unter einer Allergie leiden. Hier ist schnelle Hilfe gefragt.

Fazit

Hornissen aus Asien kann man leicht von einheimischen Wespen unterscheiden, da sie deutlich kleiner und dunkler gefärbt sind. Ein weiteres Merkmal sind die gelben Beine. Anders als in Frankreich gelten sie in Deutschland als gefährdete Art und dürfen nicht getötet werden. Nester zu entfernen ist nur dann erlaubt, wenn die örtliche Behörde für Naturschutz dazu ihre Erlaubnis gibt. Neben der asiatischen Form ist in Deutschland seit einigen Jahren auch die „Vespa crabro“ verbreitet, die Europäische Hornisse, die ebenfalls unter steht. Ihre Verbreitung verdankt sie den steigenden Temperaturen in Europa. Die Hornisse aus Asien hingegen ist durch den Warenverkehr mit Südostasien bis nach Deutschland gekommen.

Bild: @ depositphotos.com / PantherMediaSeller

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Ulrike Dietz