
Baierbrunn:
Ein Löwe braucht keinen Marmeladetost, um in Schwung zu kommen – und der Mensch auch nicht. So liefert Zucker zwar Energie in Form von Glukose, aber die kann der Körper tatsächlich auch über den Rest der menschlichen Ernährung wie Fleisch, Fisch und Grünzeug gewinnen. Das reicht beispielsweise fürs Gehirn, das täglich 150 Gramm Glukose benötigt. Ansonsten gilt für Zucker: Bitte weglassen! Das berichtet das Gesundheitsmagazin „Apotheken Umschau“ in der aktuellen Ausgabe.
Viele Lebensmittel enthalten Zucker
Die Folgen von zu viel Zucker sind gravierend: „Wer im Mutterleib und in den ersten zwei Lebensjahren – also in den ersten 1000 Tagen – einem hohen Zuckerkonsum ausgesetzt ist, erkrankt später im Leben häufiger an Diabetes und Bluthochdruck“, weiß Prof. Dr. Andreas Pfeiffer vom Universitätsklinikum Charité in Berlin. Aber auch in den späteren Jahren richtet Zucker noch Schaden an. Das Problem dabei ist nicht das Stückchen Zucker im Tee, sondern die Vielzahl an Lebensmitteln, die ihn heute auf der Zutatenliste haben, darunter: Ketchup, Joghurt, Gewürzgurken, Wurst oder gar Fertigpizza. Oft tarnt er sich hinter Begriffen wie Dextrose, Maissirup, Melasse.
Auch eine brave Portion ungeschälter Reis oder eine Scheibe Vollkornbrot enthalten Glukose. Bloß ist dieser Zucker verpackt in Stärkeketten und noch mal verpackt in unverdauliche Fasern, die Ballaststoffe. Verdauungssäfte und die Enzyme darin müssen erst mal etwas arbeiten, bevor die Glukose aus der Stärke ins Blut übergehen kann. Der Blutzucker steigt langsam, der Körper beginnt mit der Insulinausschüttung, und wenn der Zucker im Körper verteilt ist und das Insulin seinen Job getan hat, sind wir satt und der Zucker hat keinen Schaden angerichtet.
Haushaltszucker: Weniger ist mehr
Wer Zucker dagegen in leicht verfügbarer Form konsumiert, sei es als Saft, Limo oder auch in Gestalt von weißem Reis und Weißmehlgebäck, beschert seinem Körper einen schnellen Blutzuckeranstieg auf ein für Gesunde zu hohes Niveau. Das sind die Zuckerspitzen, die Fachleute „post-prandiale Hyperglykämie“. Auf die folgt eine eher rasche Ausschüttung des blutzuckersenkenden Hormons Insulin. Dabei schießt das Hormon, weil es schnell gehen muss, bisweilen übers Ziel hinaus: Der Körper reagiert dann nach bis zu vier Stunden mit einer kurzen Unterzuckerung, einer „reaktiven Hypoglykämie“ – die wieder hungrig macht.
Die Weltgesundheitsorganisation empfiehlt daher, sich auf 25 Gramm Zucker pro Tag zu beschränken. Im Jahr wären das gut neun Kilogramm, weniger als ein Drittel des heutigen Konsums. Die gute Nachricht: „Ein einmaliges Zuviel hinterlässt noch keinen Schaden“, sagt Andreas Pfeiffer in der „Apotheken Umschau“. Das gilt für Kinder wie für Erwachsene. Ein vollständiger Verzicht ist deshalb nicht nötig, aber: Der achtsame Umgang lohnt sich und macht das Leben süßer.
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