Sachsens Justizministerin gegen zusätzliches Femizid-Mordmerkmal

Sachsens Justizministerin gegen zusätzliches Femizid-Mordmerkmal

Dresden () – Die Vorsitzende der Justizministerkonferenz, Sachsens Justizministerin Constanze Geiert (CDU), hat sich gegen die Einführung eines zusätzlichen Mordmerkmals für Femizide ausgesprochen. „Ich bin sehr skeptisch, ob ein solches neues Mordmerkmal tatsächlich im Kampf gegen diese geschlechtsspezifische Gewalt helfen kann“, sagte Geiert am Mittwoch dem Podcast „Einspruch“ der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“.

Es gebe keine Legaldefinition für den Begriff des Femizids.

Die Ministerin fürchtet zudem, dass männliche Opfer von Partnerschaftsgewalt dadurch benachteiligt würden: Es bestehe die Gefahr, dass ein neues Mordmerkmal „mehr exkludiert, als es dann am Ende wirklich einschließt“, sagte sie.

Die Justizministerkonferenz berät derzeit in Bad Schandau über eine Initiative Niedersachsens, das Strafgesetzbuch entsprechend anzupassen.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Das Strafgesetzbuch in einer Bibliothek (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche Institutionen, Organisationen oder Verbände kommen im Artikel vor?

Justizministerkonferenz, Sachsen, Constanze Geiert, CDU, "Einspruch", Frankfurter Allgemeinen Zeitung, Niedersachsen.

Zu welchem Zeitpunkt hat das beschriebene Ereignis stattgefunden?

Nicht erwähnt

An welchem Ort oder in welcher Region spielt das Geschehen?

Dresden, Bad Schandau.

Wie lässt sich der Inhalt des Artikels in einem Satz zusammenfassen?

Sachsens Justizministerin Constanze Geiert lehnt die Einführung eines zusätzlichen Mordmerkmals für Femizide ab, da sie dessen Nutzen im Kampf gegen geschlechtsspezifische Gewalt bezweifelt und befürchtet, dass männliche Opfer dadurch benachteiligt werden könnten.

Was war der Anlass oder Auslöser für das berichtete Ereignis?

Der Hintergrund für das beschriebene Ereignis ist die Debatte über die Einführung eines zusätzlichen Mordmerkmals für Femizide. Sachsens Justizministerin Constanze Geiert äußert Bedenken, ob ein solches Merkmal tatsächlich zur Bekämpfung geschlechtsspezifischer Gewalt beiträgt und warnt, dass männliche Opfer von Partnerschaftsgewalt benachteiligt werden könnten. Die Diskussion findet im Rahmen einer Justizministerkonferenz statt, die eine Initiative Niedersachsens prüft.

Wie wurde auf das Ereignis durch Politik oder Öffentlichkeit reagiert?

Die Reaktion auf die Diskussion um ein zusätzliches Mordmerkmal für Femizide wird von Sachsens Justizministerin Constanze Geiert (CDU) geprägt, die skeptisch ist, ob eine solche Maßnahme im Kampf gegen geschlechtsspezifische Gewalt tatsächlich helfen kann. Sie äußert Bedenken, dass ein neues Mordmerkmal männliche Opfer von Partnerschaftsgewalt benachteiligen könnte und befürchtet eine mögliche Exklusion von Opfern.

Welche Folgen oder Konsequenzen werden im Beitrag thematisiert?

Die genannten Folgen oder Konsequenzen im Artikel sind: Skepsis gegenüber dem neuen Mordmerkmal, keine Legaldefinition für Femizid, Benachteiligung männlicher Opfer von Partnerschaftsgewalt, Gefahr der Exkludierung von Opfern.

Liegt zu dem Thema bereits eine Reaktion oder Stellungnahme vor?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Constanze Geiert, der Vorsitzenden der Justizministerkonferenz und sächsischen Justizministerin, zitiert. Sie äußert, dass sie skeptisch gegenüber der Einführung eines zusätzlichen Mordmerkmals für Femizide ist und befürchtet, dass dies männliche Opfer von Partnerschaftsgewalt benachteiligen könnte.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur