
Düsseldorf () – NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) plädiert dafür, Aufgaben zwischen Apotheken und Arztpraxen neu zu verteilen.
„Das aktuelle Honorarsystem bedingt, dass Patienten in die Praxis gebeten werden, auch wenn das nicht notwendig wäre“, sagte Laumann der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“ (Dienstagausgabe). „Warum muss beispielsweise ein Bluthochdruckpatient, der seit Jahren die gleiche Pille nimmt, jedes Quartal in die Praxis, um dann jedes Mal eine Packung für drei Monate zu bekommen? Es ginge auch mit einem Jahresrezept“, sagte Laumann weiter.
Auf die Frage, wer an der Stelle von Ärzten den Blutdruck dieses Patienten messen sollte, antwortete Laumann: „Das kann auch schon heute ein Apotheker tun, dafür zahlen die Krankenkassen bereits. Wir sollten den Heilberuf des Apothekers generell breiter denken.“ Apotheken vor Ort seien der einfachste Zugang ins Gesundheitssystem. „So können wir Arzt-Patienten-Kontakte reduzieren“, meint der CDU-Politiker.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Karl-Josef Laumann (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Welche Personen werden im Beitrag namentlich erwähnt?
Karl-Josef Laumann
Welche Institutionen, Organisationen oder Verbände kommen im Artikel vor?
CDU, NRW-Gesundheitsminister, Apotheken, Arztpraxen, Krankenkassen, Westdeutsche Allgemeine Zeitung
Zu welchem Zeitpunkt hat das beschriebene Ereignis stattgefunden?
Nicht erwähnt.
An welchem Ort oder in welcher Region spielt das Geschehen?
Düsseldorf
Wie lässt sich der Inhalt des Artikels in einem Satz zusammenfassen?
NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann schlägt vor, die Aufgaben zwischen Apotheken und Arztpraxen neu zu verteilen, um unnötige Arztbesuche zu vermeiden und die Rolle der Apotheker im Gesundheitssystem zu erweitern.
Was war der Anlass oder Auslöser für das berichtete Ereignis?
Der Hintergrund für Karl-Josef Laumanns Aussage ist die Kritik am aktuellen Honorarsystem im Gesundheitswesen, das dazu führt, dass Patienten unnötig oft Arztpraxen aufsuchen müssen. Laumann schlägt vor, Aufgaben zwischen Apotheken und Arztpraxen neu zu verteilen, um den Zugang zur Gesundheitsversorgung zu erleichtern und Arzt-Patienten-Kontakte zu reduzieren.
Wie wurde auf das Ereignis durch Politik oder Öffentlichkeit reagiert?
Im Artikel äußert NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann, dass das aktuelle Honorarsystem zu unnötigen Arztbesuchen führt und plädiert für eine Umverteilung von Aufgaben zwischen Apotheken und Arztpraxen. Er betont, dass Apotheker bereits heute bestimmte Gesundheitsdienstleistungen erbringen könnten und sieht in ihnen einen einfachen Zugang zum Gesundheitssystem, was die Anzahl der Arzt-Patienten-Kontakte reduzieren würde.
Welche Folgen oder Konsequenzen werden im Beitrag thematisiert?
Die im Artikel erwähnten Folgen oder Konsequenzen sind:
- Neuverteilung von Aufgaben zwischen Apotheken und Arztpraxen,
- Reduktion unnötiger Arztbesuche,
- Ermöglichung von Jahresrezepten für Langzeitpatienten,
- Übertragung von Blutdruckmessungen auf Apotheker,
- Stärkung der Rolle der Apotheker im Gesundheitssystem,
- Erleichterter Zugang zu medizinischer Versorgung über Apotheken.
Liegt zu dem Thema bereits eine Reaktion oder Stellungnahme vor?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann zitiert. Er plädiert dafür, Aufgaben zwischen Apotheken und Arztpraxen neu zu verteilen, da das aktuelle Honorarsystem unnötige Arztbesuche für stabile Patienten wie Bluthochdruckpatienten zwingend erforderlich macht. Laumann schlägt vor, dass Apotheker einfache medizinische Aufgaben übernehmen könnten, um den Zugang zum Gesundheitssystem zu erleichtern und Arzt-Patienten-Kontakte zu reduzieren.
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