
Berlin () – Nach der Vorstellung des neuen Verfassungsschutzberichts hat Linken-Chef Jan van Aken Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) vorgeworfen, die vom Rechtsextremismus ausgehende Gefahr zu verharmlosen. „Es ist bezeichnend, dass Dobrindt von der Bestimmung des Rechtsextremismus als größte Bedrohung für unsere Demokratie abrückt“, sagte van Aken der „Rheinischen Post“.
„Damit fällt er hinter die Standards von Seehofer zurück und versäumt es, die Gefahr konkret zu benennen“, kritisierte der Linken-Politiker. Sowohl das rechtsextreme Personenpotenzial als auch die Zahl der rechtsextremen Gewalttäter seien „drastisch“ angestiegen. „Der Rechtsruck setzt sich auch auf den Straßen fort und stellt dort eine Bedrohung für viele Menschen dar.“ Angetrieben werde diese Entwicklung unter anderem von einer Bundesregierung, die gegen geltendes Recht eine gegen Migranten gerichtete Politik verfolge, kritisierte van Aken.
Mit Blick auf die Debatte um ein mögliches Verbotsverfahren gegen die AfD sagte er: „Die AfD ist die mächtigste Organisation im deutschen Rechtsextremismus. Wo sie Macht hat, nehmen rechte Angriffe zu.“ Sie vertrete Positionen und verfolge Ziele, die gegen die Demokratie und Rechtsstaat gerichtet seien. „Das Gutachten des BfV hat dies ebenso deutlich gemacht wie die zahlreichen Studien, Materialsammlungen und Untersuchungen von Wissenschaft und Zivilgesellschaft. Es ist dringend geboten, eine Prüfung durch das Bundesverfassungsgericht in die Wege zu leiten“, so van Aken.
„Statt einer rechtsextremen und antidemokratischen Partei mit den gebotenen Mitteln zu begegnen, übernimmt die Union Sprache und Forderungen derer, die unsere Demokratie abschaffen wollen. Das wird nicht gut gehen“, so der Linken-Politiker weiter. Man erwarte konkrete und wirksame Schutzmaßnahmen für die Pride-Veranstaltungen, die in diesen Wochen stattfänden.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Alexander Dobrindt am 10.06.2025 |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
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Jan van Aken, Alexander Dobrindt, Horst Seehofer
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Berlin (dts Nachrichtenagentur) - Nach der Vorstellung des neuen Verfassungsschutzberichts hat Linken-Chef Jan van Aken Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) vorgeworfen, die vom Rechtsextremismus ausgehende Gefahr zu verharmlosen. "Es ist bezeichnend, dass Dobrindt von der Bestimmung des Rechtsextremismus als größte Bedrohung für unsere Demokratie abrückt", sagte van Aken der "Rheinischen Post".
"Damit fällt er hinter die Standards von Seehofer zurück und versäumt es, die Gefahr konkret zu benennen", kritisierte der Linken-Politiker. Sowohl das rechtsextreme Personenpotenzial als auch die Zahl der rechtsextremen Gewalttäter seien "drastisch" angestiegen. "Der Rechtsruck setzt sich auch auf den Straßen fort und stellt dort eine Bedrohung für viele Menschen dar." Angetrieben werde diese Entwicklung unter anderem von einer Bundesregierung, die gegen geltendes Recht eine gegen Migranten gerichtete Politik verfolge, kritisierte van Aken.
Mit Blick auf die Debatte um ein mögliches Verbotsverfahren gegen die AfD sagte er: "Die AfD ist die mächtigste Organisation im deutschen Rechtsextremismus. Wo sie Macht hat, nehmen rechte Angriffe zu." Sie vertrete Positionen und verfolge Ziele, die gegen die Demokratie und Rechtsstaat gerichtet seien. "Das Gutachten des BfV hat dies ebenso deutlich gemacht wie die zahlreichen Studien, Materialsammlungen und Untersuchungen von Wissenschaft und Zivilgesellschaft. Es ist dringend geboten, eine Prüfung durch das Bundesverfassungsgericht in die Wege zu leiten", so van Aken.
"Statt einer rechtsextremen und antidemokratischen Partei mit den gebotenen Mitteln zu begegnen, übernimmt die Union Sprache und Forderungen derer, die unsere Demokratie abschaffen wollen. Das wird nicht gut gehen", so der Linken-Politiker weiter. Man erwarte konkrete und wirksame Schutzmaßnahmen für die Pride-Veranstaltungen, die in diesen Wochen stattfänden.
Foto: Alexander Dobrindt am 10.06.2025, via dts Nachrichtenagentur
Zu welchem Zeitpunkt hat das beschriebene Ereignis stattgefunden?
Das Datum des beschriebenen Ereignisses ist der 10. Juni 2025.
An welchem Ort oder in welcher Region spielt das Geschehen?
Die beschriebenen Ereignisse finden in Berlin statt.
Wie lässt sich der Inhalt des Artikels in einem Satz zusammenfassen?
Linken-Chef Jan van Aken kritisiert Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) dafür, die Gefahr des Rechtsextremismus zu verharmlosen und fordert eine Prüfung der AfD durch das Bundesverfassungsgericht, da diese die Demokratie bedrohe und ihre Positionen zunehmend akzeptiert würden.
Was war der Anlass oder Auslöser für das berichtete Ereignis?
Der Auslöser für die Diskussion ist die Vorstellung des neuen Verfassungsschutzberichts, der die Zunahme des rechtsextremen Potenzials und von Gewalttaten dokumentiert. Jan van Aken von der Linken kritisiert Bundesinnenminister Alexander Dobrindt dafür, die Gefahr des Rechtsextremismus zu verharmlosen und fordert konkrete Maßnahmen gegen die AfD, die er als bedeutende Kraft des Rechtsextremismus sieht.
Wie wurde auf das Ereignis durch Politik oder Öffentlichkeit reagiert?
Im Artikel wird die Kritik von Linken-Chef Jan van Aken an Bundesinnenminister Alexander Dobrindt deutlich, der die Bedrohung durch den Rechtsextremismus verharmlost. Van Aken fordert klare Maßnahmen gegen die AfD und betont, dass die Zunahme rechtsextremer Gewalt eine ernsthafte Gefahr für die Demokratie darstellt.
Welche Folgen oder Konsequenzen werden im Beitrag thematisiert?
Die im Artikel erwähnten Folgen oder Konsequenzen sind:
verharmlosende Wahrnehmung des Rechtsextremismus, Rückgang hinter bisherigen Standards, Anstieg des rechtsextremen Personenpotenzials, Anstieg der Zahl der rechtsextremen Gewalttäter, Fortsetzung des Rechtsrucks auf den Straßen, Bedrohung vieler Menschen, politische Unterstützung von gegen Migranten gerichteten Maßnahmen, Zunahme rechter Angriffe, Gefährdung von Demokratie und Rechtsstaat durch die AfD, dringende Notwendigkeit eines Verbotsverfahrens gegen die AfD, Übernahme von Sprache und Forderungen durch die Union, unzureichende Schutzmaßnahmen für Pride-Veranstaltungen.
Liegt zu dem Thema bereits eine Reaktion oder Stellungnahme vor?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Jan van Aken, dem Vorsitzenden der Linken, zitiert. Er wirft Bundesinnenminister Alexander Dobrindt vor, die Gefahr des Rechtsextremismus zu verharmlosen und kritisiert, dass Dobrindt hinter die Standards von Seehofer zurückfalle. Van Aken betont, dass sowohl das rechtsextreme Personenpotenzial als auch die Zahl der rechtsextremen Gewalttäter stark zugenommen haben und fordert konkrete Schutzmaßnahmen für die Pride-Veranstaltungen.
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