
Berlin () – Die wahrscheinliche Wahl von Martin Jäger als neuer Präsident des Bundesnachrichtendienstes (BND) stößt bei Grünen und der Union auf Zustimmung. „Sollte es Martin Jäger werden, bringt er ohne jeden Zweifel vieles mit, um diese Aufgabe sehr gut auszufüllen“, sagte der Vorsitzende des Geheimdienste-Kontrollgremiums des Bundestages, Konstantin von Notz dem „Handelsblatt“ (Donnerstagsausgabe). „Den neuen BND-Präsidenten erwartet eine maximal verantwortungsvolle und spannende Aufgabe.“
Von der Bundesregierung fordert von Notz, dem Dienst mit der lange überfälligen Reform des Nachrichtendienstrechts eine zeitgemäße, effiziente und rechtsstaatliche Grundlage zu geben. Zudem müssten die finanziellen Spielräume genutzt werden, um den BND „noch besser und robuster aufzustellen, damit er bei den zahlreichen großen Bedrohungen für unsere freiheitliche Demokratie seine Rolle in der deutschen Sicherheitsarchitektur effektiv wahrnehmen kann“.
Der CDU-Politiker Roderich Kieswetter lobte die wahrscheinliche Entscheidung für Jäger ebenfalls. Der BND bekomme damit „einen Präsidenten mit vielseitigen Erfahrungen im Bereich der Sicherheitspolitik, jemand der Sicherheit integriert betrachtet und durch zahlreiche Erfahrungen aus Afghanistan, Irak und zuletzt Ukraine den nötigen Blick für Sicherheitsbedrohungen hat“, sagte der Vize-Vorsitzende des Geheimdienstgremiums dem „Handelsblatt“.
Durch seine bisherige Arbeit in den Bereichen Innere Sicherheit, Wirtschaft und Finanzsicherheit werde Jäger „sicherlich schnell feststellen, welchen Fähigkeitsaufbau und welche gesetzlichen Berechtigungen im Nachrichtendienst nötig sind, um den Dienst für die Bedrohungslage auszustatten“.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Logo von BND (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Welche Personen werden im Beitrag namentlich erwähnt?
Martin Jäger, Konstantin von Notz, Roderich Kieswetter
Welche Institutionen, Organisationen oder Verbände kommen im Artikel vor?
BND, Grünen, Union, Bundesregierung, CDU, Handelsblatt, Geheimdienste-Kontrollgremium, Konstantin von Notz, Roderich Kieswetter
Zu welchem Zeitpunkt hat das beschriebene Ereignis stattgefunden?
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An welchem Ort oder in welcher Region spielt das Geschehen?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin.
Wie lässt sich der Inhalt des Artikels in einem Satz zusammenfassen?
Die mögliche Wahl von Martin Jäger als neuer Präsident des Bundesnachrichtendienstes (BND) wird von Grünen und Union positiv bewertet, da er aufgrund seiner umfangreichen Erfahrung in der Sicherheitspolitik und dem Bedarf an Reformen im Nachrichtendienstrechts eine verantwortungsvolle Aufgabe erwartet.
Was war der Anlass oder Auslöser für das berichtete Ereignis?
Der Auslöser für das beschriebene Ereignis ist die bevorstehende Wahl von Martin Jäger zum neuen Präsidenten des Bundesnachrichtendienstes (BND). Diese Entscheidung wird positiv wahrgenommen, insbesondere hinsichtlich seiner Erfahrungen in der Sicherheits- und Außenpolitik, die als entscheidend für die Herausforderungen der deutschen Sicherheitsarchitektur angesehen werden. Zudem wird eine Reform des Nachrichtendienstrechts gefordert, um den BND effizienter und effektiver aufzustellen.
Wie wurde auf das Ereignis durch Politik oder Öffentlichkeit reagiert?
Die mögliche Wahl von Martin Jäger als Präsident des BND stößt auf positive Resonanz bei Grünen und CDU, die seine Erfahrung und Eignung loben. Gleichzeitig fordert die Opposition eine Reform des Nachrichtendienstrechts, um den BND besser auf aktuelle Bedrohungen vorzubereiten.
Welche Folgen oder Konsequenzen werden im Beitrag thematisiert?
Die im Artikel erwähnten Folgen oder Konsequenzen sind:
Reform des Nachrichtendienstrechts, zeitgemäße, effiziente und rechtsstaatliche Grundlage für den BND, bessere finanzielle Ausstattung des BND, robusterer BND für Bedrohungen der Demokratie, effektive Wahrnehmung der Rolle in der Sicherheitsarchitektur, Fähigkeiten- und Berechtigungsanpassungen im Nachrichtendienst.
Liegt zu dem Thema bereits eine Reaktion oder Stellungnahme vor?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Konstantin von Notz, der Vorsitzende des Geheimdienste-Kontrollgremiums des Bundestages, äußerte sich positiv über die mögliche Wahl von Martin Jäger zum BND-Präsidenten. Er betonte, dass Jäger "vieles mitbringt, um diese Aufgabe sehr gut auszufüllen", und forderte eine zeitgemäße Reform des Nachrichtendienstrechts sowie eine bessere Ausstattung des BND, um ihn auf die aktuellen Bedrohungen vorzubereiten.
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