
Berlin () – Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) will sich in der Migrationspolitik an Dänemark orientieren. „Dänemark ist für uns schon seit langer Zeit ein Vorbild in der Migrationspolitik“, sagte er am Mittwoch nach einem Treffen mit der dänischen Ministerpräsidentin Mette Frederiksen im Kanzleramt.
„Das, was Dänemark in den letzten Jahren geschafft hat, ist wirklich vorbildlich.“ Man habe sich auch von Mitgliedern des dänischen Kabinetts und Frederiksen darüber informieren lassen, wie das Nachbarland vorgegangen sei. „Wir gehen auch gemeinsam den Weg zu neuen und strengeren Asylregeln in der Europäischen Union. Wir wollen sie zügig gemeinsam umsetzen und da, wo notwendig, auch noch einmal verbessern“, so Merz.
Mit der Ministerpräsidentin habe er am Mittwoch auch über die Rückführungsrichtlinie gesprochen. „Diese Richtlinie muss jetzt in kurzer Zeit auch auf den Weg gebracht werden.“ Wenn notwendig, werde es auch hier entsprechende Änderungen der Rechtsgrundlagen geben, so der Kanzler.
Frederiksen pflichtete Merz bei: „Deutschland und Dänemark haben ihre Besorgnis seit Jahren zum Ausdruck gebracht“, sagte sie im Kanzleramt. Sie freue sich hier sehr auf die Zusammenarbeit mit dem neuen deutschen Bundeskanzler. „Ich glaube, wir brauchen neue Lösungen, die den Zustrom nach Europa reduzieren und gleichzeitig eine effektive Rückführung bewirken für jene, die keinen Anspruch darauf haben, in unseren Staaten unterzukommen.“ Wenn man den sozialen Zusammenhalt in der Gesellschaft bewahren wolle, „dann können wir nicht jeden aufnehmen, der gerne nach Europa kommen möchte“, so Frederiksen.
Die Sozialdemokratin ist seit 2019 Ministerpräsidentin Dänemarks. Frederiksen ist für die harte Migrationspolitik ihrer Regierung bekannt.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Mette Frederiksen und Friedrich Merz am 11.06.2025 |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Welche Personen werden im Beitrag namentlich erwähnt?
Friedrich Merz, Mette Frederiksen
Welche Institutionen, Organisationen oder Verbände kommen im Artikel vor?
CDU, Dänemark, Mette Frederiksen, Europäische Union, Sozialdemokratin
Zu welchem Zeitpunkt hat das beschriebene Ereignis stattgefunden?
Das Datum des beschriebenen Ereignisses ist der 11.06.2025.
An welchem Ort oder in welcher Region spielt das Geschehen?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Berlin, Dänemark.
Wie lässt sich der Inhalt des Artikels in einem Satz zusammenfassen?
Bundeskanzler Friedrich Merz plant, sich in der Migrationspolitik an Dänemark zu orientieren und zusammen mit Ministerpräsidentin Mette Frederiksen neue, strengere Asylregeln in der EU zu erarbeiten, um den Zustrom nach Europa zu reduzieren und effektive Rückführungen zu ermöglichen.
Was war der Anlass oder Auslöser für das berichtete Ereignis?
Der Hintergrund des Ereignisses ist die gemeinsame Besorgnis von Deutschland und Dänemark über die Herausforderungen in der Migrationspolitik. Bundeskanzler Friedrich Merz betont Dänemarks Vorbildfunktion in der Migrationspolitik und plant, neue bzw. strengere Asylregeln gemeinsam in der EU zu entwickeln. Mette Frederiksen unterstützt diesen Ansatz und fordert Lösungen zur Reduzierung des Zuzugs nach Europa sowie eine effektive Rückführung von Migranten ohne Anspruch auf Asyl.
Wie wurde auf das Ereignis durch Politik oder Öffentlichkeit reagiert?
Im Artikel wird berichtet, dass Bundeskanzler Friedrich Merz sich in der Migrationspolitik an Dänemark orientieren will, nachdem er sich mit der dänischen Ministerpräsidentin Mette Frederiksen getroffen hat. Beide Politiker betonen die Notwendigkeit, neue und strengere Asylregeln in der EU umzusetzen, um den Zustrom nach Europa zu reduzieren und Rückführungen zu erleichtern.
Welche Folgen oder Konsequenzen werden im Beitrag thematisiert?
Die im Artikel genannten Folgen oder Konsequenzen sind: neue und strengere Asylregeln in der Europäischen Union, zügige Umsetzung der neuen Asylregeln, notwendige Änderungen der Rechtsgrundlagen, Reduzierung des Zustroms nach Europa, effektive Rückführung für nicht anspruchsberechtigte Personen, Erhalt des sozialen Zusammenhalts in der Gesellschaft.
Liegt zu dem Thema bereits eine Reaktion oder Stellungnahme vor?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Mette Frederiksen zitiert. Sie betont die Notwendigkeit neuer Lösungen zur Reduzierung des Zustroms nach Europa und die effektive Rückführung von Personen, die keinen Anspruch auf Asyl haben. Frederiksen weist darauf hin, dass man, um den sozialen Zusammenhalt zu wahren, nicht jeden aufnehmen könne, der nach Europa kommen möchte.
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