
München () – Die Geschäftslage im öffentlichen Hochbau bleibt im Mai angespannt. Dies zeigen die am Freitag veröffentlichten Ergebnisse der Ifo-Konjunkturumfragen.
Zwar stieg der Lageindikator seit seinem Tiefpunkt im Frühjahr 2024 wieder deutlich an, insgesamt bewerteten viele Unternehmen ihre Situation jedoch weiterhin als schlecht. „Insbesondere kleinere Bauunternehmen leiden unter Auftragsmangel“, sagte Ifo-Bauexperte Ludwig Dorffmeister. „Öffentliche Auftraggeber vergaben über längere Zeit zunehmend Großprojekte, viele Kleinfirmen kamen dabei kaum noch zum Zug.“
Die in den Ifo-Bauumfragen erfassten Firmen führen vor allem Rohbaumaßnahmen durch. Daher werden die Unternehmen im öffentlichen Hochbau kaum vom Sondervermögen der Bundesregierung profitieren. So soll der hochbaurelevante Teil dieser Gelder nicht in den Neubau, sondern in die Modernisierung bestehender Gebäude wie Schulen, Sportstätten und Krankenhäuser fließen. Im Neubau wiederum hat die durchschnittliche Projektgröße in den vergangenen Jahren merklich zugenommen, wodurch die Aufträge vorwiegend größeren Firmen zugutekamen.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Baustelle (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Welche Personen werden im Beitrag namentlich erwähnt?
Ludwig Dorffmeister
Welche Institutionen, Organisationen oder Verbände kommen im Artikel vor?
Ifo-Konjunkturumfragen, Ifo-Bauexperte, Bundesregierung
Zu welchem Zeitpunkt hat das beschriebene Ereignis stattgefunden?
Die Geschäftslage im öffentlichen Hochbau bleibt im Mai angespannt.
An welchem Ort oder in welcher Region spielt das Geschehen?
München
Wie lässt sich der Inhalt des Artikels in einem Satz zusammenfassen?
Die Geschäftslage im öffentlichen Hochbau bleibt im Mai angespannt, da viele kleinere Bauunternehmen unter Auftragsmangel leiden, während die Vergabe von Großprojekten an größere Firmen dominiert, was ihnen kaum Chancen bietet, vom Sondervermögen der Bundesregierung zu profitieren.
Was war der Anlass oder Auslöser für das berichtete Ereignis?
Der Auslöser für die angespannten Geschäftslage im öffentlichen Hochbau ist der Auftragsmangel bei kleineren Bauunternehmen, die durch die Vergabe großer Projekte an größere Firmen benachteiligt werden. Zudem profitieren diese Unternehmen kaum vom Sondervermögen der Bundesregierung, da die Mittel hauptsächlich für die Modernisierung bestehender Gebäude und nicht für Neubauten vorgesehen sind.
Wie wurde auf das Ereignis durch Politik oder Öffentlichkeit reagiert?
Der Artikel beschreibt, dass die Geschäftslage im öffentlichen Hochbau angespannt bleibt, da viele Unternehmen, insbesondere kleinere Bauunternehmen, unter Auftragsmangel leiden. Öffentliche Auftraggeber haben vermehrt Großprojekte vergeben, was dazu führt, dass kleinere Firmen kaum zum Zug kommen, und der Großteil der Gelder der Bundesregierung in die Modernisierung bestehender Gebäude fließen soll.
Welche Folgen oder Konsequenzen werden im Beitrag thematisiert?
Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind: angespanntes Geschäftsklima im Hochbau, viele Unternehmen bewerten ihre Situation als schlecht, Auftragsmangel bei kleineren Bauunternehmen, öffentliche Auftraggeber vergeben zunehmend Großprojekte, kaum Aufträge für Kleinfirmen, Unternehmen profitieren kaum vom Sondervermögen, Gelder fließen in die Modernisierung anstelle von Neubau, durchschnittliche Projektgröße im Neubau hat zugenommen, Aufträge kommen überwiegend größeren Firmen zugute.
Liegt zu dem Thema bereits eine Reaktion oder Stellungnahme vor?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme zitiert. Ifo-Bauexperte Ludwig Dorffmeister betont, dass "insbesondere kleinere Bauunternehmen unter Auftragsmangel leiden" und dass viele Kleinfirmen bei der Vergabe von Großprojekten kaum zum Zug kommen.
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