Armutsgefährdung in Sachsen-Anhalt bleibt stabil

Armutsgefährdung in Sachsen-Anhalt bleibt stabil

(Saale) () – In Sachsen-Anhalt waren im vergangenen Jahr rund 318.000 Menschen von relativer Einkommensarmut bedroht. Das teilte das Statistische Landesamt mit.

Die Armutsgefährdungsquote lag bei 15,1 Prozent und damit auf dem gleichen Niveau wie im Vorjahr.

Besonders betroffen waren junge Menschen: jede fünfte Person unter 18 Jahren (19,4 Prozent) und mehr als jeder vierte junge Erwachsene zwischen 18 und 25 Jahren (27,5 Prozent) lebten in einkommensschwachen Haushalten. Am seltensten waren Menschen ab 50 Jahren von Armut bedroffen.

Als armutsgefährdet gilt, wer weniger als 60 Prozent des mittleren bedarfsgewichteten Haushaltseinkommens zur Verfügung hat.

Für eine allein lebende Person lag diese Schwelle bei 1.200 Euro netto im Monat.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Statistisches Landesamt (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche Institutionen, Organisationen oder Verbände kommen im Artikel vor?

Statistisches Landesamt, dts Nachrichtenagentur

Zu welchem Zeitpunkt hat das beschriebene Ereignis stattgefunden?

Nicht erwähnt

An welchem Ort oder in welcher Region spielt das Geschehen?

Halle (Saale), Sachsen-Anhalt

Wie lässt sich der Inhalt des Artikels in einem Satz zusammenfassen?

Im Jahr 2022 waren in Sachsen-Anhalt rund 318.000 Menschen, darunter besonders viele junge Erwachsene und Kinder, von relativer Einkommensarmut bedroht, was einer Armutsgefährdungsquote von 15,1 Prozent entspricht.

Was war der Anlass oder Auslöser für das berichtete Ereignis?

Der Hintergrund für die berichteten Zahlen zur Einkommensarmut in Sachsen-Anhalt sind wirtschaftliche Ungleichheiten und eine hohe Quote an jungen Menschen in einkommensschwachen Haushalten. Dies deutet auf strukturelle Probleme im Arbeitsmarkt und soziale Herausforderungen hin, die insbesondere Jugendliche und junge Erwachsene betreffen.

Wie wurde auf das Ereignis durch Politik oder Öffentlichkeit reagiert?

Im Artikel wird die hohe Armutsgefährdung in Sachsen-Anhalt thematisiert, insbesondere bei jungen Menschen, wobei die Armutsquote konstant blieb. Es wird jedoch keine spezifische Reaktion von Politik, Öffentlichkeit oder erwähnt.

Welche Folgen oder Konsequenzen werden im Beitrag thematisiert?

Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind: rund 318.000 Menschen von relativer Einkommensarmut bedroht, Armutsgefährdungsquote lag bei 15,1 Prozent, fast jede fünfte Person unter 18 Jahren betroffen, mehr als jeder vierte junge Erwachsene zwischen 18 und 25 Jahren betroffen, am seltensten betroffen sind Menschen ab 50 Jahren.

Liegt zu dem Thema bereits eine Reaktion oder Stellungnahme vor?

Im Artikel wird keine spezifische Stellungnahme oder Reaktion einer Person oder Organisation zitiert. Es werden lediglich Fakten und Statistiken zum Thema Einkommensarmut in Sachsen-Anhalt vom Statistischen Landesamt präsentiert.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur