
Stuttgart () – Im ersten Halbjahr hat Baden-Württemberg knapp ein Gigawatt an Solarenergie zugebaut. Das diesjährige Ausbauziel von 1.150 Megawatt wird voraussichtlich bereits im Juli erreicht, teilte Umweltministerin Thekla Walker mit.
Damit liegt der Ausbau von Solarenergie weiterhin im Plan.
Walker sieht großes Potential in der gezielten Förderung der Doppelnutzung von Flächen, wie Agri-Photovoltaik oder der PV-Überdachung von Parkplatzflächen. Sie forderte, dass der Bund die von der Ampelregierung auf den Weg gebrachte höhere Vergütung solcher besonderen Solaranlagen im EEG bei der EU-Kommission durchsetzen müsse.
Walker kritisierte die ungeklärte Haltung des Bundes zu erneuerbaren Stromquellen.
Sie befürchtet einen Rückgang der Ausbauzahlen bei Solar, sollte der Bund hier nicht schnell Klarheit schaffen. Im ersten Halbjahr betrug der Zubau an Photovoltaik-Anlagen 988 MW, davon 673 MW auf Gebäude und 315 MW auf Freiflächen.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Solarzellen auf einem Dach (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Welche Personen werden im Beitrag namentlich erwähnt?
Welche Institutionen, Organisationen oder Verbände kommen im Artikel vor?
Baden-Württemberg, Umweltministerium, Thekla Walker, Ampelregierung, EU-Kommission
Zu welchem Zeitpunkt hat das beschriebene Ereignis stattgefunden?
Nicht erwähnt
An welchem Ort oder in welcher Region spielt das Geschehen?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Stuttgart, Baden-Württemberg.
Wie lässt sich der Inhalt des Artikels in einem Satz zusammenfassen?
Baden-Württemberg hat im ersten Halbjahr 2023 fast ein Gigawatt an Solarenergie zugebaut, wird das Jahresziel von 1.150 Megawatt jedoch bereits im Juli erreichen, während Umweltministerin Walker auf die Notwendigkeit einer stärkeren Förderung und Klärung durch den Bund hinweist, um Rückgänge beim Ausbau zu vermeiden.
Was war der Anlass oder Auslöser für das berichtete Ereignis?
Der Hintergrund für den Ausbau der Solarenergie in Baden-Württemberg ist das Ziel der Landesregierung, die erneuerbaren Energiequellen zu fördern und den Klimaschutz voranzutreiben. Umweltministerin Thekla Walker hebt die Bedeutung der gezielten Förderung von Doppelnutzungen wie Agri-Photovoltaik hervor und kritisiert fehlende Klarheit seitens des Bundes, was die Vergütung solcher Anlagen betrifft.
Wie wurde auf das Ereignis durch Politik oder Öffentlichkeit reagiert?
Die Politik, vertreten durch Umweltministerin Thekla Walker, reagierte optimistisch auf den Zubau von Solarenergie in Baden-Württemberg, betonte aber die Notwendigkeit einer klaren bundesweiten Förderpolitik für erneuerbare Energiequellen. Sie warnte vor möglichen Rückgängen bei den Ausbauzahlen, falls der Bund keine Klarheit schafft und die Einführung höherer Vergütungen nicht vorantreibt.
Welche Folgen oder Konsequenzen werden im Beitrag thematisiert?
Folgen oder Konsequenzen aus dem Artikel: Rückgang der Ausbauzahlen bei Solar, mögliche Unsicherheit für Investoren, Bedarf an klaren Richtlinien vom Bund, Verlust von Potenzial durch ungeklärte Haltung, Dringlichkeit der höheren Vergütung für SOLAR-Anlagen, Förderung der Doppelnutzung von Flächen.
Liegt zu dem Thema bereits eine Reaktion oder Stellungnahme vor?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Umweltministerin Thekla Walker zitiert. Sie sieht großes Potenzial in der gezielten Förderung von Doppelnutzung von Flächen und fordert den Bund auf, die höhere Vergütung für besondere Solaranlagen bei der EU-Kommission durchzusetzen. Walker kritisiert auch die unklare Haltung des Bundes zu erneuerbaren Stromquellen und befürchtet, dass ohne schnelle Klarheit ein Rückgang der Ausbauzahlen bei Solarenergie droht.
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