Abgeordnete sollen im Bundestag auf "Srebrenica-Blume" verzichten

Abgeordnete sollen im Bundestag auf "Srebrenica-Blume" verzichten

Berlin () – Die Bundestagsabgeordneten sind aufgefordert, bei der an diesem Freitag stattfindenden Debatte anlässlich des 30. Jahrestages des Völkermords von Srebrenica auf das Tragen der sogenannten „Srebrenica-Blume“ zu verzichten.

„In der parlamentarischen Debatte gilt der Grundsatz, dass diese ausschließlich durch das Wort geführt wird, nicht mittels von Symbolen, Aufklebern oder anderen gegenständlichen Demonstrationen“, sagte ein Sprecher von Bundestagspräsidentin Julia Klöckner (CDU) der „Rheinischen Post“ (Freitagausgabe). Im Präsidium sei daher besprochen worden, „in dieser Wahlperiode grundsätzlich darauf hinzuwirken, dass im Plenarsaal auf das Tragen von Symbolen verzichtet wird“.

Abgeordnete der SPD-Fraktion wollen während der Debatte Anstecknadeln in Form der weiß-grünen Blume tragen, die zur Erinnerung an den Völkermord in Srebrenica verwendet wird. Sie besteht aus elf weißen Blütenblättern, die an das Datum 11. Juli 1995 erinnern, und einem grünen Stempel. Die weiße Farbe symbolisiert die unschuldig Getöteten, die grüne steht für Hoffnung.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Bundestagssitzung am 10.07.2025

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche Institutionen, Organisationen oder Verbände kommen im Artikel vor?

Bundestag, dts Nachrichtenagentur, Julia Klöckner (CDU), Rheinische Post, SPD-Fraktion

Zu welchem Zeitpunkt hat das beschriebene Ereignis stattgefunden?

Das Ereignis fand am 10. Juli 2025 statt.

An welchem Ort oder in welcher Region spielt das Geschehen?

Berlin

Wie lässt sich der Inhalt des Artikels in einem Satz zusammenfassen?

Bundestagsabgeordnete sind aufgefordert, während der Debatte zum 30. Jahrestag des Völkermords in Srebrenica auf das Tragen der "Srebrenica-Blume" zu verzichten, um symbolische Darstellungen im Plenarsaal zu vermeiden.

Was war der Anlass oder Auslöser für das berichtete Ereignis?

Der Hintergrund für das beschriebene Ereignis ist der 30. Jahrestag des Völkermords von Srebrenica, der am 11. Juli 1995 stattfand. Die Bundestagsabgeordneten wurden aufgefordert, auf das Tragen von Symbolen während der Debatte zu verzichten, um eine politische Diskussion ausschließlich durch Worte zu führen. Dies betrifft insbesondere die Srebrenica-Blume, die als Gedenken an die Opfer des Völkermords verwendet wird.

Wie wurde auf das Ereignis durch Politik oder Öffentlichkeit reagiert?

Im Artikel wird beschrieben, dass Bundestagsabgeordnete aufgefordert wurden, bei der Debatte zum 30. Jahrestag des Völkermords von Srebrenica auf das Tragen von Symbolen, wie der "Srebrenica-Blume", zu verzichten. Dies geschah auf Anweisung des Präsidiums, das betont, dass parlamentarische Diskussionen nur mit Worten geführt werden sollten.

Welche Folgen oder Konsequenzen werden im Beitrag thematisiert?

Die im Artikel erwähnten Folgen oder Konsequenzen sind: Verzicht auf das Tragen der "Srebrenica-Blume" während der Debatte, Grundsatz, dass Debatten ausschließlich durch Worte geführt werden, Verbot von Symbolen und Aufklebern im Plenarsaal, Anstreben eines allgemeinen Verzichts auf das Tragen von Symbolen in dieser Wahlperiode.

Liegt zu dem Thema bereits eine Reaktion oder Stellungnahme vor?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme eines Sprechers von Bundestagspräsidentin Julia Klöckner zitiert. Er erklärt, dass in der parlamentarischen Debatte der Grundsatz gilt, dass diese ausschließlich durch Worte geführt wird und der Verzicht auf das Tragen von Symbolen und Aufklebern angestrebt wird.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur