Linke fordert Stärkung des Katastrophenschutzes in Thüringen

Linke fordert Stärkung des Katastrophenschutzes in Thüringen

Erfurt () – Vier Jahre nach dem verheerenden im Ahrtal hat die Linksfraktion im Thüringer Landtag eine umfassende Stärkung des Katastrophenschutzes im Freistaat gefordert.

Ronald Hande, innenpolitischer Sprecher der Fraktion, mahnte, dass die Ereignisse im Ahrtal mit über 180 Toten eine ständige Mahnung seien. Die Krisenvorsorge und die Strukturen der Feuerwehr müssten dauerhaft personell, finanziell und organisatorisch gut ausgestattet sein.

Hande wies darauf hin, dass in den letzten zehn Jahren wichtige Grundlagen in gelegt wurden, insbesondere durch die Reform des Brand- und Katastrophenschutzgesetzes im vergangenen Sommer.

Er kritisierte jedoch, dass von den 14 vorgesehenen Verordnungen einige noch nicht oder nur unzureichend erarbeitet oder umgesetzt seien. Dies betreffe unter anderem die Feuerwehrorganisationsverordnung und die Katastrophenschutzverordnung.

Das zuständige Ministerium müsse hier dringend nachbessern, um Thüringen bestmöglich auf vergleichbare Krisenlagen vorzubereiten.

Der innenpolitische Sprecher der Linken betonte auch die Bedeutung des Bevölkerungsschutzes als Gemeinschaftsaufgabe. Neben dem Ausbau der technischen Ausstattung und der Aufklärung der Bevölkerung über Vorsorge und Selbstschutz sei die Stärkung der Hilfsorganisationen und der ehrenamtlichen Helfer entscheidend.

Für Kampagnen zur Mitgliedergewinnung und -förderung bei Feuerwehren und im Katastrophenschutz seien im Haushalt 2025 zusätzlich 200.000 Euro bereitgestellt worden. Bürokratie müsse abgebaut und die ausstehenden Verordnungen auf den Weg gebracht werden, um das ehrenamtliche Engagement zu stärken.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Hochwasser-Warnung (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche Institutionen, Organisationen oder Verbände kommen im Artikel vor?

Linksfraktion, Thüringer Landtag, Ronald Hande, Feuerwehr, Katastrophenschutz, Katastrophenschutzgesetz, Ministerium, Bevölkerungsschutz, Hilfsorganisationen

Zu welchem Zeitpunkt hat das beschriebene Ereignis stattgefunden?

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An welchem Ort oder in welcher Region spielt das Geschehen?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Erfurt, Ahrtal.

Wie lässt sich der Inhalt des Artikels in einem Satz zusammenfassen?

Die Linksfraktion im Thüringer Landtag fordert eine umfassende Stärkung des Katastrophenschutzes und kritisiert unzureichende Umsetzungen von wichtigen Verordnungen, um Thüringen besser auf Krisen wie das Hochwasser im Ahrtal vorzubereiten.

Was war der Anlass oder Auslöser für das berichtete Ereignis?

Das Ereignis bezieht sich auf die verheerenden Hochwasser im Ahrtal vor vier Jahren, die über 180 Menschen das Leben kosteten. Dies führte zu Forderungen nach einer umfassenden Stärkung des Katastrophenschutzes in Thüringen, um auf vergleichbare Krisen besser vorbereitet zu sein.

Wie wurde auf das Ereignis durch Politik oder Öffentlichkeit reagiert?

Im Artikel wird die Forderung der Linksfraktion im Thüringer Landtag nach einer Stärkung des Katastrophenschutzes betont, um Thüringen besser auf zukünftige Krisen vorzubereiten. Kritisiert wird, dass wichtige Verordnungen zur Verbesserung der Feuerwehr- und Katastrophenschutzstrukturen noch nicht ausreichend umgesetzt sind, während gleichzeitig die Bedeutung der Aufklärung und Unterstützung von Hilfsorganisationen hervorgehoben wird.

Welche Folgen oder Konsequenzen werden im Beitrag thematisiert?

Die im Artikel erwähnten Folgen oder Konsequenzen sind: Stärkung des Katastrophenschutzes, dauerhafte personelle, finanzielle und organisatorische Ausstattung der Krisenvorsorge und Feuerwehr, unzureichende Erarbeitung oder Umsetzung von Verordnungen, Notwendigkeit der Nachbesserung durch das Ministerium, Bedeutung des Bevölkerungsschutzes als Gemeinschaftsaufgabe, Ausbau der technischen Ausstattung, Aufklärung der Bevölkerung über Vorsorge und Selbstschutz, Stärkung der Hilfsorganisationen und ehrenamtlichen Helfer, Bereitstellung von 200.000 Euro für Kampagnen zur Mitgliedergewinnung, Abbau von Bürokratie.

Liegt zu dem Thema bereits eine Reaktion oder Stellungnahme vor?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Ronald Hande, dem innenpolitischen Sprecher der Linksfraktion im Thüringer Landtag, zitiert. Er betont, dass die Ereignisse im Ahrtal mit über 180 Toten eine ständige Mahnung sind und fordert eine umfassende Stärkung des Katastrophenschutzes in Thüringen, einschließlich der Aufklärung der Bevölkerung und der Stärkung ehrenamtlicher Helfer.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur