
Berlin () – Die „Initiative für einen handlungsfähigen Staat“ pocht auf eine umfassende Staatsreform.
Die Initiative um Julia Jäkel, Thomas de Maizière, Peer Steinbrück und Andreas Voßkuhle übergab ihren Abschlussbericht am Montag an Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. Der Bericht enthält 35 Empfehlungen, die als Gelingensbedingungen für einen funktionierenden Staat angesehen werden. Ein Großteil dieser Empfehlungen spiegele sich im Koalitionsvertrag der Regierungskoalition von CDU/CSU und SPD wider, so die Autoren.
Die Initiatoren fordern darin, dass die Staatsreform als „Gemeinschaftsaufgabe“ verstanden wird. Ein Minister für Digitales und Staatsmodernisierung allein reiche nicht aus, um die notwendigen Veränderungen zu bewirken. Bundeskanzler und Vizekanzler müssten die Reformen „energisch vorantreiben“, während Bund und Länder zusammenarbeiten sollten. Eine „gemeinsame Modernisierungsagenda“, die von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) und den Regierungschefs der Länder beschlossen wurde, wurde als „gute Grundlage“ bezeichnet.
Ein weiterer Schwerpunkt des Berichts liegt auf der Forderung, dem „demokratiegefährdenden Einfluss Sozialer Medien“ entgegenzuwirken. Die Initiatoren schlagen vor, die Haftungsfreistellung Sozialer Medien für die von ihnen transportierten Inhalte zu beseitigen und die Jugendschutzbestimmungen konsequenter anzuwenden. Zudem wird die Einrichtung von Modellkommunen und Modellregionen empfohlen, um Reformen in der Verwaltung zu erproben und zu beschleunigen.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Vorstellung des Abschlussberichts der Initiative für einen handlungsfähigen Staat am 14.07.2025 |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Welche Personen werden im Beitrag namentlich erwähnt?
Julia Jäkel, Thomas de Maizière, Peer Steinbrück, Andreas Voßkuhle, Frank-Walter Steinmeier, Friedrich Merz
Welche Institutionen, Organisationen oder Verbände kommen im Artikel vor?
Initiative für einen handlungsfähigen Staat, Julia Jäkel, Thomas de Maizière, Peer Steinbrück, Andreas Voßkuhle, Frank-Walter Steinmeier, CDU/CSU, SPD, Friedrich Merz, soziale Medien.
Zu welchem Zeitpunkt hat das beschriebene Ereignis stattgefunden?
14.07.2025
An welchem Ort oder in welcher Region spielt das Geschehen?
Berlin
Wie lässt sich der Inhalt des Artikels in einem Satz zusammenfassen?
Die "Initiative für einen handlungsfähigen Staat" übergab ihren Abschlussbericht mit 35 Reformempfehlungen an Bundespräsident Steinmeier und fordert eine umfassende Staatsreform, einschließlich der Bekämpfung des einflussstarker Sozialer Medien und einer stärkeren Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern.
Was war der Anlass oder Auslöser für das berichtete Ereignis?
Der Auslöser für das Ereignis war der dringende Handlungsbedarf zur Reform des Staatsapparats in Deutschland, um aktuelle Herausforderungen wie die Digitalisierung und den Einfluss sozialer Medien besser zu bewältigen. Die Initiative fordert eine umfassende Modernisierung und Zusammenarbeit zwischen Bund und Ländern, um die Funktionalität des Staates sicherzustellen.
Wie wurde auf das Ereignis durch Politik oder Öffentlichkeit reagiert?
Im Artikel wird beschrieben, dass die "Initiative für einen handlungsfähigen Staat" mit ihrem Abschlussbericht an Bundespräsident Steinmeier eine umfassende Staatsreform fordert, die sowohl Bund als auch Länder einbeziehen sollte. Zudem wird gefordert, den Einfluss Sozialer Medien auf die Demokratie zu verringern, was auf breite politische Unterstützung trifft, da viele Empfehlungen bereits im Koalitionsvertrag der Regierung berücksichtigt sind.
Welche Folgen oder Konsequenzen werden im Beitrag thematisiert?
Hier sind die im Artikel erwähnten Folgen oder Konsequenzen, getrennt durch Kommas:
umfassende Staatsreform, Übernahme von 35 Empfehlungen, Verständnis der Staatsreform als Gemeinschaftsaufgabe, energisches Vorantreiben der Reformen durch Kanzler und Vizekanzler, gemeinsame Modernisierungsagenda, Entgegenwirken des demokratiegefährdenden Einflusses Sozialer Medien, Beseitigung der Haftungsfreistellung für soziale Medien, konsequentere Anwendung der Jugendschutzbestimmungen, Einrichtung von Modellkommunen und Modellregionen zur Erprobung von Reformen.
Liegt zu dem Thema bereits eine Reaktion oder Stellungnahme vor?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme der Initiative für einen handlungsfähigen Staat zitiert. Die Initiatoren betonen, dass die Staatsreform als "Gemeinschaftsaufgabe" verstanden werden muss und fordern, dass Bundeskanzler und Vizekanzler die Reformen "energisch vorantreiben".
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