Spediteure suchen Hunderttausende Frauen und Rentner für Lkw

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Berlin () – Im Falle eines Angriffs Russlands auf -Gebiet könnten in Deutschland nach Einschätzung des Bundesverbands Güterverkehr und Logistik (BGL) bis zu 400.000 Lkw-Fahrer fehlen und damit eine schwere Versorgungskrise drohen.

Der „Bild“ (Montagsausgabe) sagte BGL-Hauptgeschäftsführer Dirk Engelhardt, bereits jetzt fehlten 100.000 Fahrer in der Branche. Komme es zu einem Angriff Russlands auf ein Nato-Land, „könnten bis zu 300.000 osteuropäische Fahrer wegfallen, die zurück in die Heimat müssen“.

Engelhardt forderte verstärkte Maßnahmen, um neue Fahrergruppen zu erschließen. „Wir brauchen mehr Frauen als Fahrer hinterm Lenkrad. Dazu braucht es sichere Stellplätze und Lkw, die zum Beispiel mit eigener Dusche, Toilette und Küche ausgestattet sind“, sagte der Verbandschef der „Bild“. Außerdem müssten „wir Rentner reaktivieren“, die früher selbst gefahren seien. „Aber auch alle, die beispielsweise bei Feuerwehren oder THW und anderen Lkw fahren.“

Die aktuell alle fünf Jahre notwendige Qualifikationsprüfung müsse abgeschafft werden, verlangte Engelhardt. Seine Warnung: „Können wir im Ernstfall die Lücke von 400.000 Fahrern nicht schließen, können wir weder die Bundeswehr richtig unterstützen noch die Zivilbevölkerung vernünftig versorgen.“

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Lkw (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche Institutionen, Organisationen oder Verbände kommen im Artikel vor?

Bundesverband Güterverkehr und Logistik (BGL), Bild, Bundeswehr, Zivilbevölkerung, Feuerwehren, THW

Zu welchem Zeitpunkt hat das beschriebene Ereignis stattgefunden?

Nicht erwähnt.

An welchem Ort oder in welcher Region spielt das Geschehen?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: Deutschland, Berlin.

Wie lässt sich der Inhalt des Artikels in einem Satz zusammenfassen?

Der Bundesverband Güterverkehr und Logistik warnt, dass im Falle eines russischen Angriffs auf NATO-Gebiet in Deutschland bis zu 400.000 Lkw-Fahrer fehlen könnten, was zu einer schweren Versorgungskrise führen würde, da bereits jetzt 100.000 Fahrer fehlen und weitere 300.000 osteuropäische Fahrer wegfallen könnten.

Was war der Anlass oder Auslöser für das berichtete Ereignis?

Der Auslöser für die Warnung des Bundesverbands Güterverkehr und Logistik (BGL) ist die Möglichkeit eines Angriffs Russlands auf ein NATO-Land. Dies könnte zu einem massiven Verlust von Lkw-Fahrern führen, insbesondere aus Osteuropa, was eine Versorgungskrise in Deutschland nach sich ziehen könnte. Der bereits bestehende Fahrermangel in der Branche wird hierbei als zusätzlicher kritischer Faktor erwähnt.

Wie wurde auf das Ereignis durch Politik oder Öffentlichkeit reagiert?

Im Artikel äußert der BGL-Hauptgeschäftsführer Bedenken über die Auswirkungen eines möglichen Angriffs Russlands auf Nato-Gebiet, wobei er einen akuten Mangel an Lkw-Fahrern in Deutschland vorhersagt, der zu Versorgungsengpässen führen könnte. Er fordert Maßnahmen zur Rekrutierung neuer Fahrergruppen, darunter Frauen und ehemalige Fahrer, sowie Erleichterungen bei der Qualifikationsprüfung.

Welche Folgen oder Konsequenzen werden im Beitrag thematisiert?

Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind: bis zu 400.000 Lkw-Fahrer fehlen, schwere Versorgungskrise droht, bis zu 300.000 osteuropäische Fahrer fallen weg, kann die Bundeswehr nicht richtig unterstützt werden, kann die Zivilbevölkerung nicht vernünftig versorgt werden.

Liegt zu dem Thema bereits eine Reaktion oder Stellungnahme vor?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme des Hauptgeschäftsführers des Bundesverbands Güterverkehr und Logistik (BGL), Dirk Engelhardt, zitiert. Er warnt, dass im Falle eines Angriffs Russlands auf Nato-Gebiet bis zu 400.000 Lkw-Fahrer fehlen könnten, was eine schwere Versorgungskrise zur Folge hätte. Engelhardt fordert dazu Maßnahmen zur Gewinnung neuer Fahrergruppen, einschließlich der Rekrutierung von mehr Frauen und der Reaktivierung von Rentnern, sowie die Abschaffung der fünfjährigen Qualifikationsprüfung.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur