Südwest-CDU für niedrigere Standards und weniger Regeln

Südwest-CDU für niedrigere Standards und weniger Regeln

Stuttgart () – Baden-Württembergs CDU-Chef Manuel Hagel warnt vor steigenden Sozialabgaben. Die Beiträge dürften nicht über 40 Prozent steigen:

„Besonders gefährlich sind die Lohnnebenkosten, die im Grunde eine Strafsteuer auf ehrliche sind. Und wir leisten uns offene Sozialsysteme bei gleichzeitig geschlossenen Arbeitsmärkten. Das ist ökonomisch und gesellschaftlich nicht mehr tragfähig“, sagte Hagel im POLITICO- Berlin Playbook.

Eine Agenda 2030 brauche es „unbedingt“, fordert Hagel.

„Wir haben inzwischen ein gesamtstaatliches Leistungsversprechen abgegeben, das unseren Staat auf nahezu jeder Ebene dysfunktional werden lässt. Deshalb müssen wir runter mit Standards und mit Regeln.“

Die letzte große Reform sei die Agenda 2010 gewesen, „und das zeigt: Gute Wirtschaftspolitik ist immer auch die beste Sozialpolitik“.

Beim Renteneintrittsalter plädiert Hagel für Flexibilität: „Immer wenn wir höheres Renteneintrittsalter sagen, ist plötzlich das ganze Land Dachdecker. Dann wird erzählt, dass ein Dachdecker nicht so lange arbeiten kann – das ist völlig klar. Aber wir haben ganz unterschiedliche Berufsbilder. Hier über eine Flexibilisierung nachzudenken, finde ich wirklich einen wichtigen Debattenbeitrag.“

Die geplante Mütterrente hält er für fragwürdig: „Ob das jetzt der richtige Zeitpunkt ist, das ist wirklich diskussionswürdig.“

4,2/5 (26 Bewertungen)

Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: CDU-Landesverband Baden-Württemberg (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche Institutionen, Organisationen oder Verbände kommen im Artikel vor?

CDU, Manuel Hagel, POLITICO, Agenda 2030, Agenda 2010

Zu welchem Zeitpunkt hat das beschriebene Ereignis stattgefunden?

Nicht erwähnt

An welchem Ort oder in welcher Region spielt das Geschehen?

Stuttgart, Berlin

Wie lässt sich der Inhalt des Artikels in einem Satz zusammenfassen?

Baden-Württembergs CDU-Chef Manuel Hagel warnt vor steigenden Sozialabgaben über 40 Prozent, fordert eine Agenda 2030 zur Reform des Sozialsystems und plädiert für flexible Regelungen beim Renteneintrittsalter sowie eine kritische Überprüfung der Mütterrente.

Was war der Anlass oder Auslöser für das berichtete Ereignis?

Der Auslöser für Manuel Hagels Stellungnahme sind die steigenden Sozialabgaben in Deutschland, die er als problematisch ansieht. Er warnt vor den ökonomischen und gesellschaftlichen Folgen einer hohen Belastung durch Lohnnebenkosten und fordert eine Reformagenda, um die wirtschaftliche Tragfähigkeit der Sozialsysteme zu sichern.

Wie wurde auf das Ereignis durch Politik oder Öffentlichkeit reagiert?

Im Artikel äußert sich der CDU-Chef von Baden-Württemberg, Manuel Hagel, besorgt über steigende Sozialabgaben und kritisiert die Lohnnebenkosten als Belastung für Arbeitnehmer. Er fordert eine Agenda 2030 zur Reform des sozialen Systems und plädiert für mehr Flexibilität beim Renteneintrittsalter, während er die geplante Mütterrente als fragwürdig betrachtet.

Welche Folgen oder Konsequenzen werden im Beitrag thematisiert?

Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind: steigende Sozialabgaben, Strafsteuer auf ehrliche Arbeit, dysfunktionale staatliche Ebenen, Notwendigkeit von Reformen, Flexibilität beim Renteneintrittsalter, fragwürdige Mütterrente.

Liegt zu dem Thema bereits eine Reaktion oder Stellungnahme vor?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Manuel Hagel, dem CDU-Chef in Baden-Württemberg, zitiert. Er warnt vor steigenden Sozialabgaben und betont, dass Lohnnebenkosten eine „Strafsteuer auf ehrliche Arbeit“ sind. Hagel fordert eine Agenda 2030, um die dysfunktionalen Zustände im Staat zu verbessern, und plädiert für Flexibilität beim Renteneintrittsalter.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur