Grüne wollen Bauen in Überschwemmungsgebieten verbieten

Grüne wollen Bauen in Überschwemmungsgebieten verbieten

München () – Die Grünen-Fraktion im Bayerischen Landtag hat einen Gesetzentwurf eingebracht, der das Bauen in Überschwemmungsgebieten künftig verbieten soll. Damit reagiere man auf die zunehmenden Hochwassergefahren durch den Klimawandel, teilte die Fraktion mit.

In den letzten fünf Jahren wurden in über 3.000 Ausnahmegenehmigungen für Bauvorhaben in solchen Risikogebieten erteilt.

Ursula Sowa, baupolitische Sprecherin der Grünen, kritisiert die aktuelle Praxis scharf: „Wer zulässt, dass in Überschwemmungsgebieten gebaut wird, setzt Menschenleben und ganze Ortschaften einem Risiko aus, das definitiv vermeidbar wäre.“ Besonders betroffen waren zuletzt Orte wie Babenhausen im Unterallgäu oder Reichertshofen im Landkreis Pfaffenhofen, wo Hochwasser schwere Schäden anrichteten.

Der Gesetzentwurf sieht vor, dass der Hochwasserschutz künftig Vorrang bei allen planerischen Abwägungen haben soll.

Ein breites Bündnis aus Umweltverbänden und Handwerksorganisationen unterstützt die Initiative. Die Grünen fordern zudem mehr Renaturierung von Flüssen und weniger Bodenversiegelung, um Hochwasserrisiken zu verringern.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Hochwasser (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche Institutionen, Organisationen oder Verbände kommen im Artikel vor?

Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:

Die Grünen, Bayerischer Landtag, Ursula Sowa, Umweltverbände, Handwerksorganisationen.

Zu welchem Zeitpunkt hat das beschriebene Ereignis stattgefunden?

Nicht erwähnt

An welchem Ort oder in welcher Region spielt das Geschehen?

München, Babenhausen, Reichertshofen

Wie lässt sich der Inhalt des Artikels in einem Satz zusammenfassen?

Die Grünen im Bayerischen Landtag haben einen Gesetzentwurf eingebracht, der das Bauen in Überschwemmungsgebieten verbieten soll, um Hochwassergefahren infolge des Klimawandels zu reduzieren und mehr Renaturierungen sowie weniger Bodenversiegelung zu fördern.

Was war der Anlass oder Auslöser für das berichtete Ereignis?

Der Auslöser für den Gesetzentwurf der Grünen im Bayerischen Landtag ist die zunehmende Hochwassergefahr, die durch den Klimawandel bedingt ist. In den letzten Jahren kam es in Bayern vermehrt zu schweren Hochwasserereignissen, die erhebliche Schäden verursachten, wodurch ein Bedarf an besseren Schutzmaßnahmen und einem des Bauens in Überschwemmungsgebieten entstanden ist.

Wie wurde auf das Ereignis durch Politik oder Öffentlichkeit reagiert?

Die Grünen im Bayerischen Landtag haben einen Gesetzentwurf eingebracht, der das Bauen in Überschwemmungsgebieten verbieten soll, um auf die steigenden Hochwassergefahren durch den Klimawandel zu reagieren. Ursula Sowa kritisiert die Vergabe von über 3.000 Ausnahmegenehmigungen in den letzten fünf Jahren und fordert ein Umdenken in der Planungsstrategie zugunsten des Hochwasserschutzes, unterstützt von einem breiten Bündnis aus Umweltverbänden und Handwerksorganisationen.

Welche Folgen oder Konsequenzen werden im Beitrag thematisiert?

Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind: Hochwassergefahren durch den Klimawandel, Menschenleben und ganze Ortschaften einem Risiko ausgesetzt, schwere Schäden in Orten wie Babenhausen und Reichertshofen, Priorität des Hochwasserschutzes bei planerischen Abwägungen, Unterstützung durch Umweltverbände und Handwerksorganisationen, Forderung nach mehr Renaturierung von Flüssen, weniger Bodenversiegelung zur Verringerung von Hochwasserrisiken.

Liegt zu dem Thema bereits eine Reaktion oder Stellungnahme vor?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Ursula Sowa, der baupolitischen Sprecherin der Grünen, zitiert. Sie sagt: "Wer zulässt, dass in Überschwemmungsgebieten gebaut wird, setzt Menschenleben und ganze Ortschaften einem Risiko aus, das definitiv vermeidbar wäre."

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur