Rheinland-Pfalz fördert Kartierung von Brutvögeln mit 900.000 Euro

Rheinland-Pfalz fördert Kartierung von Brutvögeln mit 900.000 Euro

Eisenberg () – Das rheinland-pfälzische Klimaschutzministerium stellt 900.000 Euro für die Erfassung von Brutvögeln im Bundesland bereit. Das teilte Ministerin Katrin Eder (Grüne) am Montag bei der Übergabe des Förderbescheids in Eisenberg mit.

Das Geld fließt in die Neuauflage des bundesweiten Brutvogelatlas „ADEBAR 2“, der von der Gesellschaft für Naturschutz und Ornithologie Rheinland-Pfalz (GNOR) koordiniert wird.

Anders als beim landesweiten Vogelmonitoring in den Vogelschutzgebieten sind bei ADEBAR vorrangig ehrenamtliche Fachleute tätig. „Nur durch das Wissen und Engagement der Ehrenamtlichen können wir belastbare Daten darüber gewinnen, wo in Rheinland-Pfalz welche Vogelarten brüten und ob ihre Lebensräume besser geschützt werden müssen“, sagte Eder.

Die GNOR koordiniert das Projekt gemeinsam mit NABU Rheinland-Pfalz und Pollichia. Bis 2029 sollen landesweit 622 Zählgebiete erfasst werden.

Derzeit seien etwa 100 Ehrenamtliche aktiv, sagte GNOR-Vizepräsident Thomas Dolich. Sie hätten bislang rund 60.000 Beobachtungen gemeldet und 84 Arten nachgewiesen – in nur 30 Zählgebieten.

„Das zeigt, wie groß die Aufgabe ist“, so Dolich.

Neben der Koordination müsse das Ehrenamtsnetz weiter ausgebaut, geschult und technisch unterstützt werden.

Grundlage des Projekts ist der Deutscher Brutvogelarten (ADEBAR), der zuletzt vor 20 Jahren erschienen ist. Aufgrund des Klimawandels und veränderter Landnutzung sei eine Aktualisierung notwendig.

Ein Beispiel für Veränderungen sei der Bienenfresser, der sich von Südeuropa kommend in Rheinland-Pfalz ausbreitet.

Die Sandgrube bei Eisenberg gilt als ideales Brutgebiet – auch für Uferschwalbe, Zauneidechse oder Wechselkröte.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Euroscheine (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche Institutionen, Organisationen oder Verbände kommen im Artikel vor?

Klimaschutzministerium Rheinland-Pfalz, Katrin Eder, Grüne, Gesellschaft für Naturschutz und Ornithologie Rheinland-Pfalz (GNOR), NABU Rheinland-Pfalz, Pollichia, Atlas Deutscher Brutvogelarten (ADEBAR)

Zu welchem Zeitpunkt hat das beschriebene Ereignis stattgefunden?

Nicht erwähnt

An welchem Ort oder in welcher Region spielt das Geschehen?

Eisenberg, Rheinland-Pfalz

Wie lässt sich der Inhalt des Artikels in einem Satz zusammenfassen?

Das rheinland-pfälzische Klimaschutzministerium stellt 900.000 Euro für die Neuauflage des Brutvogelatlas "ADEBAR 2" bereit, um die Brutvögel im Bundesland zu erfassen und deren Lebensräume besser zu schützen, wobei ehrenamtliche Fachleute eine zentrale Rolle spielen.

Was war der Anlass oder Auslöser für das berichtete Ereignis?

Der Auslöser für die Bereitstellung von 900.000 Euro durch das rheinland-pfälzische Klimaschutzministerium ist die Notwendigkeit, den bundesweiten Brutvogelatlas "ADEBAR 2" zu aktualisieren, um aktuelle Daten über Brutvögel in Rheinland-Pfalz zu erfassen. Dies geschieht aufgrund von Veränderungen durch den Klimawandel und landwirtschaftliche Praktiken, die die Lebensräume der Vögel beeinflussen.

Wie wurde auf das Ereignis durch Politik oder Öffentlichkeit reagiert?

Im Artikel wird beschrieben, dass das rheinland-pfälzische Klimaschutzministerium 900.000 Euro bereitstellt, um durch ehrenamtliche Fachleute Daten zu Brutvögeln im Rahmen des bundesweiten Brutvogelatlas "ADEBAR 2" zu erfassen. Ministerin Katrin Eder betont die Wichtigkeit des Engagements der Ehrenamtlichen zur Verbesserung des Schutzes von Lebensräumen und zur Aktualisierung der Daten angesichts von Klimawandel und veränderter Landnutzung.

Welche Folgen oder Konsequenzen werden im Beitrag thematisiert?

Die im Artikel genannten Folgen oder Konsequenzen sind:

Erfassung von Brutvögeln, Bereitstellung von 900.000 Euro, Verbesserung des Wissens über Vogelarten und Lebensräume, Förderung des Ehrenamts, Ausbau und Schulung des Ehrenamtsnetzwerks, Aktualisierung des Brutvogelatlas, Beobachtung und Nachweis von Vogelarten, Identifikation von Veränderungen durch den Klimawandel.

Liegt zu dem Thema bereits eine Reaktion oder Stellungnahme vor?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Ministerin Katrin Eder zitiert. Sie betont, dass "nur durch das Wissen und Engagement der Ehrenamtlichen belastbare Daten gewonnen werden können, um herauszufinden, wo in Rheinland-Pfalz welche Vogelarten brüten und ob ihre Lebensräume besser geschützt werden müssen."

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur