Senioren-Union Saar warnt vor hohen Kosten in Pflegeheimen

Senioren-Union Saar warnt vor hohen Kosten in Pflegeheimen

Saarbrücken () – Die Senioren- Saar kritisiert die hohen Eigenanteile in Pflegeheimen, die viele Familien finanziell überfordern. Landesvorsitzender Manfred Maurer forderte am Mittwoch eine Klärung, ob Investitionskosten und Ausbildungskosten für Pflegekräfte auf Bewohner abgewälzt werden dürfen.

Es gehe hier um zusätzliche Fremdkosten von rund 800 Euro.

Die Senioren-Union erwarte vom Bund und den Ländern ein nachhaltiges Konzept, um die Kostenverschiebung auf Bürger und Kommunalverbände zu verhindern. Besonders die Investitionskosten müssten dringend von den Ländern übernommen werden, da die Kommunen am Rande ihrer Leistungsfähigkeit seien.

Zudem werde eine Überarbeitung der Pflegeversicherung gefordert, die nach fast 30 Jahren an die aktuelle demografische Entwicklung angepasst werden müsse.

Die Senioren-Union betone die Notwendigkeit eines Landespflegeplans mit klaren Inhalten. Die SPD-Landesregierung sei hier gefordert, um die Daseinsvorsorge für ältere Menschen sicherzustellen.

„Wir brauchen hier Verlässlichkeit und Sicherheit für die Menschen im Alter“, so Maurer.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Seniorin mit Helferin (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche Institutionen, Organisationen oder Verbände kommen im Artikel vor?

Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind: Senioren-Union Saar, Bund, Länder, Kommunalverbände, SPD-Landesregierung.

Zu welchem Zeitpunkt hat das beschriebene Ereignis stattgefunden?

Nicht erwähnt

An welchem Ort oder in welcher Region spielt das Geschehen?

Saarbrücken

Wie lässt sich der Inhalt des Artikels in einem Satz zusammenfassen?

Die Senioren-Union Saar kritisiert die hohen Eigenanteile in Pflegeheimen, fordert ein Konzept zur Kostenübernahme durch Bund und Länder sowie eine Überarbeitung der Pflegeversicherung, um die finanzielle Belastung für Familien und Kommunen zu verringern und die Daseinsvorsorge für ältere Menschen zu sichern.

Was war der Anlass oder Auslöser für das berichtete Ereignis?

Der Auslöser für die Kritik der Senioren-Union Saar sind die hohen Eigenanteile für Pflegeheime, die viele Familien finanziell überfordern. Dies wird als Problem angesehen, das durch zusätzliche Fremdkosten in Höhe von rund 800 Euro verstärkt wird. Die Senioren-Union fordert eine Klärung der Finanzierungspflichten und eine Überarbeitung der Pflegeversicherung, um eine nachhaltige Lösung für die Daseinsvorsorge älterer Menschen zu sichern.

Wie wurde auf das Ereignis durch Politik oder Öffentlichkeit reagiert?

Im Artikel wird die Senioren-Union Saar erwähnt, die die hohen Eigenanteile in Pflegeheimen kritisiert und vom Bund sowie den Ländern ein nachhaltiges Konzept fordert, um Kostenverschiebungen auf Bürger und Kommunen zu verhindern. Zudem wird eine Überarbeitung der Pflegeversicherung und die Notwendigkeit eines Landespflegeplans betont, um die Daseinsvorsorge für ältere Menschen zu gewährleisten.

Welche Folgen oder Konsequenzen werden im Beitrag thematisiert?

Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind: hohe Eigenanteile in Pflegeheimen, finanzielle Überforderung vieler Familien, Kostenverschiebung auf Bürger und Kommunalverbände, Investitionskosten müssen von Ländern übernommen werden, Kommunen am Rande ihrer Leistungsfähigkeit, Notwendigkeit einer Überarbeitung der Pflegeversicherung, Anpassung an demografische Entwicklung, Bedarf eines Landespflegeplans mit klaren Inhalten, Forderung nach Verlässlichkeit und Sicherheit für ältere Menschen.

Liegt zu dem Thema bereits eine Reaktion oder Stellungnahme vor?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Manfred Maurer, dem Landesvorsitzenden der Senioren-Union Saar, zitiert. Er kritisiert die hohen Eigenanteile in Pflegeheimen, die Familien finanziell überfordern, und fordert eine Klärung, ob bestimmte Kosten auf die Bewohner abgewälzt werden dürfen. Zudem betont er die Notwendigkeit eines nachhaltigen Konzepts, um die Kostenverschiebung auf Bürger und Kommunen zu verhindern.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur