Linke pocht auf Strompreissenkung für Verbraucher

Linke pocht auf Strompreissenkung für Verbraucher

Berlin () – Die Linke kritisiert die Forderung von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU), dass die Senkung der Netzentgelte an die Verbraucher weitergegeben werden sollen, als nicht ausreichend.

„Es ist gut, dass die Bundesregierung einen Teil der Übertragungsnetzentgelte übernimmt, doch ohne Druck werden die Netzbetreiber diese Einsparung nicht an die Verbraucher weitergeben“, sagte Linken-Chefin Ines Schwerdtner. „Statt hilflos an den guten Willen privater Unternehmen zu appellieren, muss Ministerin Reiche verbindlich dafür sorgen, dass die Entlastung bei den Menschen ankommt.“

Zudem müsse die Bundesregierung, „statt mit teuren Geldgeschenken für die Unternehmen die hohen Kosten abzufedern, die eigentliche Ursache angehen“. Der Netzausbau gehöre in öffentliche Hand. „Wird der Ausbau privaten Unternehmen überlassen, steigen die Kosten – denn im Gegensatz zur öffentlichen Hand müssen die Menschen dann auch die Gewinne der Konzerne mit bezahlen“, so Schwerdtner weiter.

„Die Bundesregierung muss deshalb ihre Beteiligungen an den Übertragungsnetzbetreibern ausweiten und perspektivisch die Netze in öffentliches Eigentum zurückholen. Außerdem muss sie endlich das Wahlversprechen einlösen und die Stromsteuer für alle senken – nicht nur für die Industrie“, sagte die Linken-Chefin.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Moderne Stromzähler (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche Institutionen, Organisationen oder Verbände kommen im Artikel vor?

Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:

Die Linke, Bundeswirtschaftsministerium, Katherina Reiche, CDU, Bundesregierung, Übertragungsnetzbetreiber.

Zu welchem Zeitpunkt hat das beschriebene Ereignis stattgefunden?

Nicht erwähnt

An welchem Ort oder in welcher Region spielt das Geschehen?

Berlin

Wie lässt sich der Inhalt des Artikels in einem Satz zusammenfassen?

Die Linke kritisiert die Forderung von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche zur Weitergabe der Senkung der Netzentgelte an Verbraucher als unzureichend und fordert verbindliche Maßnahmen sowie eine Rückführung des Netzausbaus in öffentliche Hand, um die hohen Kosten zu senken.

Was war der Anlass oder Auslöser für das berichtete Ereignis?

Der Auslöser für das Ereignis ist die Forderung von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche, die Senkung der Netzentgelte an die Verbraucher weiterzugeben. Die Linke kritisiert diese Forderung als unzureichend und fordert verbindliche Maßnahmen, um sicherzustellen, dass die Entlastungen tatsächlich bei den Menschen ankommen. Zudem wird die Notwendigkeit betont, die Ursachen hoher Kosten im Energienetz durch öffentliche Kontrolle und Rückführung in staatliches Eigentum anzugehen.

Wie wurde auf das Ereignis durch Politik oder Öffentlichkeit reagiert?

Die Linke kritisiert die Forderung von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche, die Senkung der Netzentgelte an die Verbraucher weiterzugeben, als unzureichend und fordert verbindliche Maßnahmen, um sicherzustellen, dass diese Entlastungen tatsächlich bei den Bürgern ankommen. Zudem plädiert sie für eine Rückführung des Netzausbaus in öffentliche Hand, um dauerhafte Kosten für die Verbraucher zu vermeiden.

Welche Folgen oder Konsequenzen werden im Beitrag thematisiert?

Die Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind:

nicht ausreichende Weitergabe der Einsparungen an Verbraucher, steigende Kosten bei privatem Netzausbau, Belastung der Verbraucher mit Gewinnen der Konzerne, Notwendigkeit der Ausweitung staatlicher Beteiligungen an Übertragungsnetzbetreibern, Rückholung der Netze in öffentliches Eigentum, Senkung der Stromsteuer für alle.

Liegt zu dem Thema bereits eine Reaktion oder Stellungnahme vor?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Ines Schwerdtner, der Chefin der Linken, zitiert. Sie kritisiert die Forderung von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche, dass die Senkung der Netzentgelte an die Verbraucher weitergegeben werden soll, als nicht ausreichend. Schwerdtner betont, dass die Bundesregierung verbindlich dafür sorgen müsse, dass die Entlastung bei den Menschen ankommt, und fordert, den Netzausbau in öffentliche Hand zu legen.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur