
Kiel () – Die schleswig-holsteinische Landesregierung hat den Entwurf für ein neues Landesverfassungsschutzgesetz erstmals im Kabinett beraten. Damit soll das über 30 Jahre alte Gesetz durch eine moderne Fassung ersetzt werden, die den aktuellen sicherheitspolitischen Herausforderungen gerecht wird, teilte das Innenministerium am Montag mit.
Innenministerin Sütterlin-Waack (CDU) betonte, das neue Gesetz stelle den Verfassungsschutz auf ein neues Fundament.
Es bleibe bei bewährten Strukturen, doch angesichts der veränderten Sicherheitslage würden dem Nachrichtendienst erweiterte Befugnisse eingeräumt. Dazu gehöre etwa die Einführung einer gerichtlichen Vorabkontrolle für besonders eingriffsintensive Maßnahmen wie den Einsatz von Vertrauenspersonen.
Zu den weiteren Neuerungen zählen unter anderem klarere Regelungen zur Telekommunikationsüberwachung, neue Befugnisse für Finanzermittlungen und die Streichung der sogenannten Aggressionsklausel.
Der Entwurf sehe zudem eine Stärkung der Rechte des Parlamentarischen Kontrollgremiums vor. Nach der jetzt begonnenen Verbändeanhörung sei die zweite Kabinettsbefassung für das vierte Quartal 2025 geplant.
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| Text-/Bildquelle: | Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de |
| Bildhinweis: | Landtag von Schleswig-Holstein in Kiel (Archiv) |
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Welche Personen werden im Beitrag namentlich erwähnt?
Die im Artikel erwähnten vollständigen Namen von Personen sind:
Sütterlin-Waack, Kristina
Welche Institutionen, Organisationen oder Verbände kommen im Artikel vor?
Die genannten Organisationen, Parteien oder Institutionen sind:
schleswig-holsteinische Landesregierung, Innenministerium, Verfassungsschutz, CDU, Parlamentarisches Kontrollgremium.
Zu welchem Zeitpunkt hat das beschriebene Ereignis stattgefunden?
Nicht erwähnt.
An welchem Ort oder in welcher Region spielt das Geschehen?
Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet, sind: Kiel, Schleswig-Holstein.
Wie lässt sich der Inhalt des Artikels in einem Satz zusammenfassen?
Die schleswig-holsteinische Landesregierung hat einen Entwurf für ein modernes Landesverfassungsschutzgesetz beraten, das die über 30 Jahre alte Gesetzgebung an die aktuellen sicherheitspolitischen Herausforderungen anpasst, mit erweiterten Befugnissen für den Verfassungsschutz und stärkeren Rechten für das Kontrollgremium.
Was war der Anlass oder Auslöser für das berichtete Ereignis?
Der Auslöser für die Beratung des neuen Landesverfassungsschutzgesetzes in Schleswig-Holstein ist die Notwendigkeit, das über 30 Jahre alte Gesetz angesichts veränderter sicherheitspolitischer Herausforderungen zu modernisieren. Innenministerin Sütterlin-Waack betont, dass erweitere Befugnisse und klarere Regelungen erforderlich sind, um den aktuellen Bedrohungen besser zu begegnen.
Wie wurde auf das Ereignis durch Politik oder Öffentlichkeit reagiert?
Im Artikel wird beschrieben, dass die schleswig-holsteinische Landesregierung den Entwurf für ein neues Landesverfassungsschutzgesetz in ihrem Kabinett beraten hat. Innenministerin Sütterlin-Waack hebt hervor, dass das Gesetz dem aktuellen Sicherheitsumfeld angepasst wird und erweiterte Befugnisse für den Verfassungsschutz einführt, während es auch eine Stärkung der parlamentarischen Kontrolle vorsieht.
Welche Folgen oder Konsequenzen werden im Beitrag thematisiert?
Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind: neues Landesverfassungsschutzgesetz, erweiterte Befugnisse für den Verfassungsschutz, Einführung einer gerichtlichen Vorabkontrolle, klarere Regelungen zur Telekommunikationsüberwachung, neue Befugnisse für Finanzermittlungen, Streichung der Aggressionsklausel, Stärkung der Rechte des Parlamentarischen Kontrollgremiums.
Liegt zu dem Thema bereits eine Reaktion oder Stellungnahme vor?
Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Innenministerin Sütterlin-Waack (CDU) zitiert. Sie betont, dass das neue Gesetz den Verfassungsschutz auf ein neues Fundament stelle und erweiterte Befugnisse erhalte, um den veränderten Sicherheitslagen gerecht zu werden.
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