Ökonom Feld sieht auch positive Effekte des Zollstreits

Ökonom Feld sieht auch positive Effekte des Zollstreits

Berlin () – Der Wirtschaftsweise Lars Feld sieht in bestimmten Aspekten des Zollstreits zwischen den USA und der Europäischen Union durchaus positive Effekte. Höhere Energieimporte aus den Vereinigten Staaten könnten Europa dabei helfen, sich schneller von russischem Öl und Gas zu lösen, schreibt der Ökonom in einem Gastbeitrag für das „Handelsblatt“.

Auch zusätzliche Rüstungsimporte aus den USA bewertet der Ökonom weniger kritisch. „Die europäische Rüstungsindustrie ist an ihrer Kapazitätsgrenze“, so Feld. Um die Verteidigungsfähigkeit kurzfristig zu stärken – vor allem in Deutschland – sei militärisches Gerät aus den USA notwendig.

Die höhere Abhängigkeit von US- und -Rüstung habe zudem eine politische Dimension. „In dieser Hinsicht rücken die USA und die EU enger zusammen“, sagte Feld. Während Trumps Zollpolitik Spaltungspotenzial berge, seien Energie- und Rüstungsabkommen der „Kitt für einen weiteren Zusammenhalt“ des Westens – ein Signal, das auch China und Russland wahrnehmen würden.

4,6/5 (24 Bewertungen)

Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Bist du ein guter Leser? 👍

Welcher Begriff kam im Artikel vor?




Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Industrieanlagen und Hafen in /Brooklyn (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche Institutionen, Organisationen oder Verbände kommen im Artikel vor?

US-Energie, Europäische Union, Handelsblatt, europäische Rüstungsindustrie, Deutschland, USA, China, Russland

Zu welchem Zeitpunkt hat das beschriebene Ereignis stattgefunden?

Nicht erwähnt

An welchem Ort oder in welcher Region spielt das Geschehen?

Die Orte, an denen das beschriebene Ereignis stattfindet oder stattfand, sind: USA, Europa, Deutschland, New York, Brooklyn.

Wie lässt sich der Inhalt des Artikels in einem Satz zusammenfassen?

Wirtschaftsweise Lars Feld sieht im Zollstreit zwischen den USA und der EU positive Effekte, da höhere Energie- und Rüstungsimporte aus den USA Europas Unabhängigkeit von russischen Rohstoffen fördern und die transatlantische stärken könnten.

Was war der Anlass oder Auslöser für das berichtete Ereignis?

Der Auslöser für das beschriebene Ereignis ist der Zollstreit zwischen den USA und der Europäischen Union, der auch als eine Reaktion auf geopolitische Spannungen, insbesondere im Zusammenhang mit der Abhängigkeit Europas von russischen Energieimporten und der Notwendigkeit, die europäische Verteidigungsfähigkeit zu stärken, verstanden werden kann.

Wie wurde auf das Ereignis durch Politik oder Öffentlichkeit reagiert?

Lars Feld hebt in einem Gastbeitrag im "Handelsblatt" positive Aspekte des Zollstreits zwischen den USA und der EU hervor, wie die Stärkung der Unabhängigkeit von russischen Energielieferungen und die Notwendigkeit amerikanischer Rüstungsimporte. Er betont, dass diese Entwicklungen zu einer vertieften Zusammenarbeit zwischen den USA und der EU führen und als Signal an China und Russland interpretiert werden können.

Welche Folgen oder Konsequenzen werden im Beitrag thematisiert?

höhere Energieimporte aus den USA, schnellere Ablösung von russischem Öl und Gas, weniger kritische Bewertung zusätzlicher Rüstungsimporte, notwendige Stärkung der Verteidigungsfähigkeit, höhere Abhängigkeit von US-Energie und -Rüstung, politischer Zusammenhalt zwischen USA und EU, Signal des Zusammenhalts des Westens an China und Russland

Liegt zu dem Thema bereits eine Reaktion oder Stellungnahme vor?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Lars Feld, einem Wirtschaftsweisen, zitiert. Er sieht positive Effekte des Zollstreits zwischen den USA und der EU, insbesondere durch höhere Energieimporte aus den USA, die Europa helfen könnten, sich schneller von russischem Öl und Gas zu lösen. Zudem betont er die Notwendigkeit von Rüstungsimporten aus den USA, um die Verteidigungsfähigkeit, insbesondere in Deutschland, kurzfristig zu stärken.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur
Letzte Artikel von Deutsche Textservice Nachrichtenagentur (Alle anzeigen)