SPD kritisiert Verzögerung bei Tariftreuegesetz in NRW

SPD kritisiert Verzögerung bei Tariftreuegesetz in NRW

Düsseldorf () – Die SPD-Fraktion im Landtag Nordrhein-Westfalen wirft der Landesregierung vor, die Einführung eines Tariftreuegesetzes zu verschleppen. Mehr als ein Jahr nach der Ankündigung von Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) und Arbeitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) liege lediglich ein Referentenentwurf vor, sagte die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion, Lena Teschlade, am Mittwoch.

Aus der Antwort der Landesregierung auf eine Kleine Anfrage gehe hervor, dass der Entwurf zwar existiere, aber noch nicht dem Landtag vorgelegt wurde.

Wann das Gesetz ins Kabinett eingebracht werden soll, sei unklar. Teschlade kritisierte, die Landesregierung könne den Entwurf zumindest der Opposition zugänglich machen, wenn sie ernsthaft an einer Lösung interessiert sei.

Die SPD-Politikerin äußerte zudem Zweifel, ob Kommunen in das geplante Gesetz einbezogen werden sollen.

Sollte dies nicht der Fall sein, drohe das Gesetz weitgehend wirkungslos zu bleiben. In Nordrhein-Westfalen werde nur noch jeder zweite Beschäftigte nach Tarif bezahlt – ein historisch niedriger Wert.

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Text-/Bildquelle: Übermittelt durch www.dts-nachrichtenagentur.de
Bildhinweis: Lena Teschlade (Archiv)

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Welche Institutionen, Organisationen oder Verbände kommen im Artikel vor?

SPD, CDU, Landesregierung Nordrhein-Westfalen, Ministerpräsident Hendrik Wüst, Arbeitsminister Karl-Josef Laumann, Landtag

Zu welchem Zeitpunkt hat das beschriebene Ereignis stattgefunden?

Nicht erwähnt

An welchem Ort oder in welcher Region spielt das Geschehen?

Düsseldorf, Nordrhein-Westfalen

Wie lässt sich der Inhalt des Artikels in einem Satz zusammenfassen?

Die SPD-Fraktion in Nordrhein-Westfalen kritisiert die Landesregierung für die Verzögerung bei der Einführung eines Tariftreuegesetzes, da trotz eines Entwurfs seit über einem Jahr keine gemacht wurden und unklar bleibt, ob Kommunen einbezogen werden, was das Gesetz weitgehend unwirksam machen könnte.

Was war der Anlass oder Auslöser für das berichtete Ereignis?

Der Hintergrund des beschriebenen Ereignisses ist die Kritik der SPD-Fraktion im nordrhein-westfälischen Landtag an der Landesregierung, die die Einführung eines Tariftreuegesetzes verzögert. Trotz einer angekündigten Legislatur nimmt die SPD die in die Verantwortung, weil lediglich ein Referentenentwurf vorliegt und unklar ist, wann der Gesetzesentwurf dem Landtag präsentiert wird. Es wird auch befürchtet, dass ohne Einbeziehung der Kommunen das Gesetz wenig Wirkung entfalten könnte, insbesondere angesichts der sinkenden Tarifbindung in der Region.

Wie wurde auf das Ereignis durch Politik oder Öffentlichkeit reagiert?

Die SPD-Fraktion im nordrhein-westfälischen Landtag kritisiert die Landesregierung scharf, da sie die Einführung eines Tariftreuegesetzes verzögert und bislang nur einen Referentenentwurf vorgelegt hat. Lena Teschlade äußerte Bedenken, dass ohne Einbeziehung der Kommunen das Gesetz wirkungslos bleiben könnte, insbesondere angesichts der besorgniserregend niedrigen Tarifbindung in der Region.

Welche Folgen oder Konsequenzen werden im Beitrag thematisiert?

Die Folgen oder Konsequenzen, die im Artikel erwähnt werden, sind:

verschleppte Einführung des Tariftreuegesetzes, unklare Einbringung ins Kabinett, Zweifel an der Einbeziehung von Kommunen, drohende Wirkungslosigkeit des Gesetzes, historisch niedriger Anteil der tariflich bezahlten Beschäftigten.

Liegt zu dem Thema bereits eine Reaktion oder Stellungnahme vor?

Ja, im Artikel wird eine Stellungnahme von Lena Teschlade, der arbeitsmarktpolitischen Sprecherin der SPD-Fraktion, zitiert. Sie kritisiert, dass die Landesregierung die Einführung eines Tariftreuegesetzes verschleppe und fordert, dass der Entwurf zumindest der Opposition zugänglich gemacht werden sollte. Sie äußert außerdem Bedenken, dass das Gesetz ohne Einbeziehung der Kommunen weitgehend wirkungslos bleiben könnte.

Deutsche Textservice Nachrichtenagentur